Winter hält Einzug in Bayern

München - Mit Schnee und kalten Temperaturen ist der Winter zu Beginn des dritten Adventswochenendes nach Bayern zurückgekehrt. Das führte im Freistaat zu zahlreichen Verkehrsunfällen.

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In der Oberpfalz kamen zwei Menschen ums Leben, bayernweit wurden mehrere Menschen verletzt. “Der meiste Schnee fiel in der Nacht von Freitag auf Samstag, generell wird es jetzt aber nicht mehr viel schneien“, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in München. Von Sonntag an rechnet der Meteorologe bayernweit mit Frost.

Beim Zusammenstoß ihrer aAutos wurden am frühen Samstagmorgen ein Mann und eine Frau nahe Mantel (Landkreis Neustadt an der Waldnaab) getötet. Wie die Polizei in Regensburg mitteilte, geriet die 22- Jährige mit ihrem Wagen auf offener Strecke auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Taxi zusammen. Der 51 Jahre alte Taxifahrer starb noch an der Unfallstelle, die Frau erlag später im Krankenhaus ihren Verletzungen. Laut BRK Weiden war die Fahrbahn zum Zeitpunkt des Unfalls spiegelglatt.

Reichlich Blechschäden verzeichnete die Polizei Münchberg nahe dem oberfränkischen Sparneck (Landkreis Hof) im Fichtelgebirge. In der Nacht zum Samstag ereigneten sich dort zahlreiche Verkehrsunfälle wegen überfrierender Nässe.

Am Samstag lagen Münchner Stadtgebiet bis zu drei Zentimeter Schnee, auf der Zugspitze bis zu 1,80 Meter - allein in der Nacht fielen dort 40 Zentimeter Neuschnee. Schnee werde es nach Angaben des DWD in den nächsten Tagen kaum mehr geben, es bleibe aber kalt und frostig.

Ab Samstagnachmittag sollte der Schneefall nachlassen. Lediglich in den Alpen und im Alpenvorland sowie im Böhmerwald sollen bis in die Nacht auf Sonntag noch Flocken niedergehen. Die Neuschneemenge bleibe aber meist unter zwei Zentimeter. “Die Kälteperiode hält bis zum kommenden Wochenende“, sagte der DWD- Meteorologe voraus. Hier und da sei noch Schnee möglich, bei klarer Nacht kann die Temperatur vor allem in Gebirgstälern auf bis zu minus 15 Grad sinken.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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