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Eis-Surfer auf dem Wörthsee am Mittwochnachmittag.

Winter in Bayern

Nur die kleinen Seen sind zugefroren

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München – Es ist, nun ja, saukalt. Doch von einem Rekord ist der Winter 2017 noch weit entfernt. Bei weitem nicht alle Seen sind derzeit zugefroren, wenngleich die Eisdecken derzeit an Breite und Dicke zunehmen.

Ziemlich dick ist das Eis auf kleinen Seen wie beispielsweise dem Pilsensee, dem Weßlinger See und dem Wörthsee, auf denen am Wochenende schon hunderte Menschen vergnügte Winterspaziergänge machten. Auch der Schliersee ist zugefroren, der Tegernsee hingegen nicht. Am Ammersee meldet Thomas Wuttke von der Wasserwacht Herrsching eine teils 100 Meter weit in den See hineinragende Eisschicht, die aber natürlich nicht betreten werden darf. „Es sieht nicht so aus, als ob der See komplett zufriert.“ Auch der Starnberger See ist nur am Rand von Eis bedeckt. „Die Eisfläche zu betreten, ist hochgefährlich“, sagt Walter Kohlenz von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft Pöcking-Starnberg. Er ergänzt: Schon aus haftungsrechtlichen Gründen würde die DLRG aber auch für den Fall, dass der See ganz zufriert, nie eine Freigabe erteilen. Auch die Behörden handhaben das so.

Ähnlich prekär ist die Eisbildung auf dem Königssee. Dort ist die Schifffahrt eingestellt, doch ganz zugefroren wie zuletzt 2006 ist der See nicht. Am Chiemsee gilt für die private Seenschifffahrt der Familie Feßler seit Montag ein Eisfahrplan. „Zwischen Prien und der Herreninsel gibt es eine geschlossene Eisdecke“, sagt Unternehmenssprecher Josef Kohlpointner. Am Mittwochabend wurde die Schifffahrt auch auf der Strecke zwischen Gstadt und Herreninsel eingestellt. Die Herreninsel ist damit von der Außenwelt abgeschnitten. „Wir müssten stündlich mit unseren Schiffen fahren, um die Eisrinne freizuhalten“, sagt Kohlpointner. Das lohne sich nicht.

Lesen Sie hier: Bibberwinter in Bayern - So kalt war‘s scho ewig nimmer

So trainieren die Eis-Retter am Starnberger See

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