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Am Wochenende kam es in weiten Teilen Bayerns zu Schneeregen.

Hochwasser & Unfälle

Winter oder Tauwetter? So geht's weiter

München - Erst Tauwetter, dann wieder Kälte und Schnee: In Bayern kam es sowohl zu Überschwemmungen, als auch zu Unfällen auf eisglatten Straßen. So wird das Wetter in den kommenden Tagen:

Die Pegelstände der Main- und Donauzuflüsse gehen zurück. Der Hochwassernachrichtendienst des Bayerischen Landesamtes für Umwelt rechnete am Sonntag damit, dass das Wasser in der kommenden Woche weiter ablaufen wird. Besonders die Wasserstände der nördlichen Donauzuflüsse von Altmühl, Naab oder Wörnitz gingen zurück. Dort waren Felder und Straßen angrenzender Gemeinden teilweise überschwemmt worden.

So wird das Wetter in Ihrer Region

An der Abens wurde dageben die Meldestufe drei der vierstufigen Skala erreicht. Das bedeutet, dass einzelne Keller oder Grundstücke überflutet sind. Für Teile der Donau im Bereich Kelheim, Regensburg oder Straubing galt am Sonntag noch die Meldestufe zwei. Der Hochwassernachrichtendienst ging jedoch von einer Entspannung der Situation aus. Das Tauwetter hatte in den vergangenen Tagen für Überschwemmungen und Hochwasser in weiten Teilen Bayerns gesorgt.

Die wiederkehrende Kälte führte am Wochenende wieder zu glatten Straßen und etlichen Unfällen. Nahe des unterfränkischen Ortes Salmsdorf (Landkreis Haßberge) wurden sechs Menschen verletzt - zwei von ihnen schwer -, als eine 38 Jahre alte Frau mit ihrem Wagen am Samstagabend auf der eisglatten Staatsstraße 2274 ins Schleudern geriet und in ein entgegenkommendes Auto prallte. Nahe Bayreuth wurden am Samstagmittag vier Menschen bei einem Unfall auf nasser Fahrbahn verletzt.

Aussichten für den Wochenstart

Nach Prognosen des Deutschen Wetterdienstes bleibt es bis Mitte der kommenden Woche nass-kalt, in der zweiten Wochenhälfte wird es wieder kälter und Frost und Schnee kehren zurück nach Bayern. Oberhalb von 800 Metern soll es von Montag an schneien. Über 1000 Metern sind bei schwerem Sturm und stärkerem Schneefall massive Schneeverwehungen möglich.

dpa

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