Technische Störung am Isartor: Erhebliche Verzögerungen auf der Stammstrecke

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In Rottenbuch im Kreis Weilheim-Schongau (Mitte) lag am Montagmorgen eine geschlossene Schneedecke. Am Brauneck (links) war ebenfalls einiges runtergekommen. Und im Landkreis Bad Tölz (rechts) schneite es am Montag immer noch.

Schnee-Bilder aus der Region

Erst Frühsommer - jetzt heftiger Wintereinbruch

München - Zu früh gefreut: Statt Frühlingswetter gab's am Wochenende und am Montag Schneeflocken. Im Alpenvorland lag vielerorts eine geschlossene Schneedecke. Inzwischen herrscht auch wieder große Lawinengefahr.

Am Freitag hatte es in München und der Region zum Teil fast sommerliche Temperaturen um die 24 Grad. Am ersten Frühlingswochenende dann der Kälteschock: Die Temperaturen sanken vielerorts unter den Gefrierpunkt. In den Hochlagen der Alpen fiel von Samstag bis Montagfrüh etwa ein Meter Schnee. Auf der Zugspitze wuchs die Schneedecke sogar um 1,30 Meter, wie der Deutsche Wetterdienst in München am Montag mitteilte.

Auch in der Region um München, zum Beispiel in den Landkreisen Weilheim-Schongau, Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz und Miesbach, schneite es zum Teil ordentlich. Das zeigen auch die Bilder unserer Fotografen und Leserreporter:

Bilder: Wintereinbruch im Alpenvorland

Bilder: Wintereinbruch im Alpenvorland

Vor ihrer Haustüre liegt auch Schnee? Hier können Sie Ihre Bilder hochladen und uns schicken.

Schnee und Glätte machten auch den Autofahrern zu schaffen: Ein 19-Jähriger aus Wolfratshausen geriet am Montagvormittag auf der Staatsstraße 2072 bei Lenggries in einer Kurve auf schneebedeckter Fahrbahn ins Rutschen und kam von der Straße ab. Ähnlich erging es einem 50-Jährigen aus Peißenberg am Montag auf der B2. Kurz nach der Abzweigung Weichs rutschte der Mann ebenfalls wegen Schneeglätte von der Straße und touchierte mit seinem Auto einen Baum. Einem 57-Jährigen aus Geretsried kam am Montagmorgen gegen 4.30 Uhr auf der Staatsstrasse 2062 in Richtung Murnau ein vom heftigen Schneetreiben umgestürzter Baum in die Quere. Obwohl er noch versuchte auszuweichen, touchierte der VW-Fahrer den Stamm. Glücklicherweise wurde bei keinem der Unfälle jemand verletzt.

Akute Lawinengefahr in den bayerischen Alpen

Nach den starken Schneefällen herrscht in den bayerischen Alpen zum Teil große Lawinengefahr. Der Lawinenwarndienst in München gab am Montag vom Allgäu bis ins Werdenfelser Land für Lagen oberhalb von 1600 Metern die Gefahrenstufe vier auf der fünfstufigen Skala aus. Auch im übrigen bayerischen Alpenraum ist die Lawinengefahr in allen Höhenlagen erheblich (Stufe drei). Da in den nächsten Tagen wieder mit Sonnenschein zu rechnen ist, könne sich die Lawinenaktivität weiter verstärken.

Die Bilder für diese Winter-Kollage hat unser Fotograf Arndt Pröhl im Tölzer Landkreis aufgenommen.

Auf Deutschlands höchstem Berg (2962 Meter) liegen derzeit 3,30 Meter Schnee. „Das ist Rekordschneehöhe für diese Saison“, sagte eine Sprecherin der Bayerischen Zugspitzbahn. Am Montag allerdings war auf der Zugspitze aufgrund der großen Neuschneemengen und der Lawinengefahr kein Skibetrieb möglich. Nach Sprengarbeiten sollten die Lifte ab Dienstag wieder laufen. „Wir freuen uns über den vielen Schnee. Das Frühlingsskifahren wird dadurch umso schöner“, sagte die Bahnsprecherin. Noch bis 4. Mai können Skifahrer und Snowboarder auf der Zugspitze ihre Schwünge ziehen.

Ab Mittwoch kehrt der Frühling wieder zurück nach Bayern

Auch in anderen bayerischen Skigebieten ist die Freude über den zurückgekehrten Winter groß. Manche Liftbetreiber, die ihre Anlagen bereits geschlossen hatten, wollen den Skibetrieb wieder aufnehmen.

Die nächsten Tage werden aber schon wieder milder. Nach einzelnen Regen- und Schneeschauern zum Wochenbeginn ist ab Mittwoch bayernweit mit einem freundlichen Wolken-Sonne-Mix zu rechnen, sagte der Meteorologe Volker Wünsche. In der zweiten Wochenhälfte werden frühlingshafte Temperaturen bis 16 Grad erwartet.

Den aktuellen Wetterbericht für Ihre Region finden Sie hier

Andrea Pientka mit Material von dpa

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