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Wintereinbruch: Schneebedeckte Forsythienblüten im Allgäu.

14 Zentimeter Neuschnee auf Zugspitze

Wintereinbruch in Bayern - und so geht es weiter

München  - Mitten im Frühling hat sich der Winter in Teilen Deutschlands noch einmal zurückgemeldet. Auf der Zugspitze fiel sogar Schnee.

Ein Schwan brütet in der mit Schnee überzogenen Landschaft bei Ruderatshofen.

Mehr als einen Monat nach Frühlingsanfang hat sich der Winter am Wochenende in Bayern noch einmal zurückgemeldet. Vor allem am Alpenrand und oberhalb von 900 Metern schneite es, selbst in der Landeshauptstadt München wirbelten Flocken durch die Luft. Dabei war es - nach den milden Temperaturen noch am Freitag - plötzlich fast überall empfindlich kalt: In Oberstdorf lag die Temperatur am Sonntagmittag nur bei null Grad, in Hof war es 1 Grad, in Bamberg und Kempten zwei Grad. Bis zur Wochenmitte bleibt es im Freistaat winterlich-kalt.

Vor allem im Allgäu machten die Schneefälle den Autofahrern zu schaffen. „Es gab eine dünne Schneedecke von ein, zwei Zentimetern“, sagte am Sonntag ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes in München. Auf der Autobahn 7 kam es am Sonntag auf schneeglatter Fahrbahn zu einem folgenschweren Serienunfall von vier Fahrzeugen: Dabei wurde eine 18-Jährige getötet, zwölf weitere Menschen wurden verletzt.

14 Zentimeter Neuschnee auf der Zugspitze

Richtig winterlich war es auf der Zugspitze: Auf dem mit 2962 Metern höchsten deutschen Gipfel fielen in der Nacht zum Sonntag 14 Zentimeter Neuschnee, die Schneehöhe beträgt dort nun 3,50 Meter. Mit minus 14 Grad war es dort auch am Mittag eisig. Auch auf dem Großen Arber im Bayerischen Wald war es mit minus vier Grad winterlich.

Durch die neuen Schneefälle stieg die Lawinengefahr in Teilen der bayerischen Alpen wieder leicht an. Oberhalb von 2200 Metern herrschte am Sonntag in den Allgäuer sowie den Werdenfelser und Berchtesgadener Alpen mäßige Lawinengefahr, teilte der Lawinenwarndienst in München mit. In tieferen Lagen und den anderen Teilen des bayerischen Alpenraums blieb es dagegen bei geringer Lawinengefahr.

Auch zum Wochenanfang soll es im Freistaat winterlich und schmuddelig bleiben. Vor allem in den Allgäuer Alpen werden weitere Schneefälle erwartet. Die Tiefstwerte liegen verbreitet unter dem Gefrierpunkt, die Höchstwerte sollen bei neun Grad liegen.

dpa

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