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Damit der Flughafen München weiter so richtig abheben kann, fordert die bayerische Wirtschaft eine dritte Startbahn.

Studie vorgestellt

Wirtschaft: Dritte Startbahn würde 15.300 Jobs bringen

München - Zusätzlich 862 Millionen Euro im Jahr, über 15.000 neue Jobs: Die bayerische Wirtschaft hält eine dritte Startbahn am Münchner Flughafen für notwendig.

Der Bau einer dritten Startbahn am Münchner Flughafen würde der bayerischen Wirtschaft zufolge mehr als 15.000 neue Arbeitsplätze im Freistaat schaffen. Umgekehrt drohe ohne den Ausbau der Verlust von 17.000 Arbeitsplätzen, sagte vbw-Präsident Alfred Gaffal am Freitag in München. Die in der Bevölkerung umstrittene dritte Startbahnsei „im Interesse der Wirtschaft und der gesamten Gesellschaft“ notwendig.

Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft legte dazu eine von IW Consult, dem Economica-Institut und dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln erstellte Studie vor. „Als internationales Luftverkehrsdrehkreuz sichert der Flughafen München 4,4 Milliarden Euro Wertschöpfung pro Jahr und fast 70 000 Arbeitsplätze in ganz Bayern“, sagte Gaffal. Damit sich der Flughafen als internationales Drehkreuz behaupten könne, brauche er die dritte Startbahn. Sonst „fielen nicht nur gut 17.000 Arbeitsplätze weg, sondern die Wettbewerbsfähigkeit Bayerns würde im Ganzen leiden“.

Bessere Anbindung gefordert

Umgekehrt würde die dritte Startbahn „in Bayern eine zusätzliche Wertschöpfung von 862 Millionen Euro pro Jahr und über 15.300 weitere Arbeitsplätze schaffen“. Der Effekt wäre noch viel größer, wenn der Flughafen endlich besser an das Bahn- und Straßennetz angeschlossen würde - diese Projekte seien überfällig, kritisierte Gaffal.

2012 hatten die Münchner Bürger gegen die Startbahn gestimmt. Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) will sich bis Ende November festlegen, wie es weitergehen soll.

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