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Wirtschaftsreferent: Frühlingsfest findet statt

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Frühlingsfest zur Blauen Stunde
Das Riesenrad ist auf dem Frühlingsfest auf der Theresienwiese zur Blauen Stunde zu sehen. © Felix Hörhager/dpa/Archivbild

Lange ging es hin und her, ob das Münchner Frühlingsfest angesichts hoher Corona-Zahlen und des Krieges in der Ukraine stattfinden kann. Nun ist klar: Im April sollen nach zwei Pandemie-Jahren wieder bei dem Volksfest Karussells drehen und Maßkrüge geschwenkt werden. „Ich habe den Vertrag für die Nutzung der Theresienwiese unterschrieben“, sagte der Münchner Wirtschaftsreferent und Wiesnchef Clemens Baumgärtner (CSU) am Donnerstag.

München - Endlich wieder „ohne Bedenken und ohne Maske“ feiern zu können - „das ist eine schöne Geschichte für die Münchner und für die Beschicker“, sagte Baumgärtner. Eröffnet wird das Fest auf dem Oktoberfestgelände am 22. April. Radio Charivari hatte darüber berichtet. Grundlage für die Entscheidung zum Frühlingsfest seien die gelockerten Vorgaben von Bundes- und Landesregierung zur Pandemie, sagte Baumgärtner.

„Für die Stadt München ist es ein Wiedereinstieg in die Volksfestsaison und ein klares Signal für die Durchführung der Wiesn“, sagte Baumgärtner weiter. Die Entscheidung über das Oktoberfest soll in den nächsten Wochen fallen. Sollte es ein Oktoberfest geben, ist offen, unter welchen Corona-Bedingungen.

Vor einer Woche war nach einem bewegenden Auftritt des Kiewer Bürgermeisters Vitali Klitschko per Live-Schalte im Münchner Stadtrat eine Debatte darüber entbrannt, ob trotz des Krieges und des Leidens der Menschen in der Ukraine gefeiert werden sollte. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) sagte damals unter dem Eindruck von Klitschkos Auftritt, für ihn persönlich sei schwer vorstellbar, zu feiern, Bier zu trinken und Karussell zu fahren, wenn gleichzeitig in der Partnerstadt und dem ganzen Land der Ukraine so großes Leid herrsche. dpa

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