Nach Obduktion

Witwe aus Kempten mit Messer erstochen

Kempten - Nach dem Mord an einer 63-jährigen Witwe in Kempten hat die Polizei noch keine Spur vom Täter. Nach Angaben vom Montag wird im Umfeld der Toten jede Person überprüft.

Die Obduktion der Leiche hat ergeben, dass die Frau durch mehrere Messerstiche in den Rumpf getötet wurde. „Die Verletzungen waren so schwerwiegend, dass sie innerhalb weniger Momente verstarb“, sagte ein Polizeisprecher.

Die 63-Jährige war am Samstag tot in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Die Polizei war alarmiert worden, weil die allein lebende Frau nicht erreichbar war. Zum Motiv gibt es noch keine Erkenntnisse. Die Ermittlungen hätten ergeben, dass der Täter ohne Gewaltanwendung in die Wohnung gelangt ist. Ob deshalb davon auszugehen ist, dass sich Täter und Opfer kannten, ließ die Polizei offen. „Wir ermitteln in alle Richtungen.“

Zur Bearbeitung des Falls hat die Kripo die Ermittlungsgruppe „Parterre“ eingerichtet. Etwa 30 Beamte suchten mit Polizeihunden die Umgebung des Mehrfamilienhauses ab, in dem die Frau lebte. Dabei wurden mehrere Gegenstände sichergestellt, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten. Ob auch die Tatwaffe dabei war, war zunächst unklar. Die Untersuchung der Gegenstände und die Auswertung der rund 150 am Tatort gesicherten Spuren werde mehrere Tage dauern, teilte die Polizei mit.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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