Mit Schreckschuss-Pistole selbst ins Bein geschossen

Wörth an der Isar - Zuerst hat die Polizei nach einem Täter gesucht, jetzt stellte sich heraus: Ein 24-Jähriger hat sich bei einem Gerangel auf einem Volksfest in Wörth selbst ins Bein geschossen.

Der Vorfall hatte sich in der Nacht von 21. auf 22. Mai ereignet. Gegen 0.25 Uhr kam es auf dem Volksfest in Wörth zu einem Gerangel zwischen zwei Personengruppen. Dabei wurde einem 24-Jährigen aus dem Landkreis Landshut mit einer Schreckschusspistole eine Verletzung am Oberschenkel zugefügt. Der Vorgang wurde der Polizei erst bekannt, als der Verletzte über eine Stunde später von seiner Freundin zur Notaufnahme des Klinikums Landshut gebracht wurde. Der Mann konnte nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen.

Da man zunächst davon ausgegangen war, dass der 24-Jährige von jemand anderem angeschossen wurde, suchte die Polizei Zeugen.

Bei einer erneuten Vernehmung von der Kriminalpolizei Landshut räumte der junge Mann ein, nicht von einem Unbekannten verletzt worden zu sein, sondern sich im Verlauf des Gerangels versehentlich selbst mit der Schreckschusspistole ins Bein geschossen zu haben. Der Mann ist nach eigenen Angaben zusammen mit Freunden von einer anderen Gruppe Jugendlicher angepöbelt worden. Seine mitgeführte Waffe zog er, um sich Respekt vor der anderen Gruppe zu verschaffen; dabei löste sich ein Schuss.

Neben einem Strafverfahren wegen Vortäuschen einer Straftat erwarten den jungen Mann auch Kosequenzen wegen waffenrechtlicher Verstöße. Andere Personen wurden nicht verletzt.

mm

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