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Tuntenhausen liegt in der Nähe von Bad Aibling.

Wir klären auf

Woher kommt eigentlich der Ortsname Tuntenhausen?

Tuntenhausen - Über den Ortsnamen Tuntenhausen haben sich sicherlich viele Bayern schon gewundert. Woher stammt dieser eigentlich?

Der Ortsname führt den einen oder anderen vielleicht in die Irre. Er geht zurück auf einen Siedler namens Tunti oder Tunto, der seit etwa 770 überliefert ist. Jener Tunti alias Tunto ließ sich damals im Gebiet der heutigen Gemeinde im Landkreis Rosenheim häuslich nieder.

Immerhin bietet die wald- und wasserreiche Gegend eine gute Grundlage für landwirtschaftliche Nutzung. Im Nachbarort Sindlhausen ist ein Sindilo als Namensgeber nachgewiesen, wie Marianne Eckardt und Werner Katzlmeier in ihrer 1998 erschienenen Ortschronik schreiben. Die Endung „hausen“ bezeichnet eine befestigte Wohnanlage oder eine Burg.

Um das Jahr 1000 erscheint der Name Tuntenhausen als Tontinhusa und um 1151 als Tuntinhusen. Auch die Schreibweisen Tutenhusin, Tutilhusen, Tontenhussen und Tontinhusa finden sich. Erst seit dem 13. Jahrhundert besteht der Name Tuntenhausen.

In seiner 1815 veröffentlichten Geschichte der Wallfahrtskirche zu „Duntenhausen“ schrieb Joseph Möckel die Herkunft des Namens Tuntenhausen keltischem Ursprung zu. „Dun“, so nahm er an, bedeute „die Erhabenheit der Erde“. Der Wallfahrtsort ist für die jährlich zweimal stattfindende Tagung des Katholischen Männervereins Tuntenhausen bekannt, dem führende CSU-Politiker angehören.

dpa

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