Sie wollten "die Reichweite testen"

Jugendliche blenden Lokführer mit Laser

Aschaffenburg - Das hätte auch anders ausgehen können: Ein Lokführer musste seinen Zug anhalten, weil er von einem Laser geblendet wurde. Dabei hatten die Übeltäter ein genaues Ziel.

Die 14 und 15 Jahre alten Jugendlichen wollten die Reichweite des Strahls ausprobieren, vermeldete die Bundespolizei am Mittwoch. Am Freitag haben sie in Unterfranken den Lokführer eines Regionalzuges mit einem Laserpointer geblendet und so die Sicherheit der Fahrgäste gefährdet.

Der geblendete Lokführer hatte den Zug am Freitag sofort zum Halten gebracht. Trotz leicht schmerzender Augen setzte er die Fahrt wenig später fort.

Die Bundespolizei warnte erneut vor dem Missbrauch von Laserpointern. Bei den Geblendeten - meist sind das Lokführer und Flugzeugpiloten - können Netzhautschäden auftreten. Zudem wird wegen der kurzzeitigen Sehschwäche die Sicherheit der Fahrgäste und Passagiere gefährdet.

Bundesweit gibt es dem Luftfahrtbundesamt in Braunschweig zufolge fast täglich einen Laserpointer-Angriff auf Piloten. Einige wurden sogar berufsuntauglich. Die Pilotenvereinigung Cockpit fordert deshalb ein Verbot der Laserpointer.

mm

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Für 90.000 Euro: Mann bestellt seit Jahren online Waren - bezahlt aber nie
Ein Mann aus dem fränkischen Schwarzenbruck hat sich über Jahre in mindestens 220 Fällen Waren online Waren liefern lassen - aber nie bezahlt. Jetzt entlarvte die …
Für 90.000 Euro: Mann bestellt seit Jahren online Waren - bezahlt aber nie
Bayerischer Regionalligist trauert um Neuzugang (23): So gedenkt ihm ein kroatischer WM-Star
Schock für den SV Schalding-Heining: Neuzugang Edvin Hodzic ist kurz nach seinem Wechsel zum Regionalligisten gestorben. Auch Kroatiens WM-Held Mateo Kovacic trauert um …
Bayerischer Regionalligist trauert um Neuzugang (23): So gedenkt ihm ein kroatischer WM-Star
Fahrgäste bleiben in Gondeln stecken - Vorfall ruft Polizei auf den Plan
Bei einem Besuch einer Sommerrodelbahn in der Fränkischen Schweiz sind mehrere Gäste in Gondeln steckengeblieben und mussten von der Bergwacht befreit werden. Nun …
Fahrgäste bleiben in Gondeln stecken - Vorfall ruft Polizei auf den Plan
Die Seenotretter wollen nicht aufgeben
Die Hilfsorganisationen bekommen für die Seenotrettung auf dem Mittelmeer momentan sehr viele Spenden – obwohl sie aktuell nicht ins Einsatzgebiet fahren dürfen. Doch …
Die Seenotretter wollen nicht aufgeben

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.