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Er fragte nach einem Messer: Angriff von Würzburg begann wohl in Kaufhaus

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Von: Katarina Amtmann

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Messerattacke in Würzburger Innenstadt
Polizisten stehen am Samstag vor einem Kaufhaus. Dort hatte der Angriff Medienberichten zufolge am Freitag begonnen. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-Bildfunk

Die Messerattacke von Würzburg begann wohl in einem Kaufhaus. Der Verdächtige soll dort zunächst nach einem Messer gefragt haben, bevor er sich eines genommen haben soll.

Würzburg - Am Freitag (25. Juni) kam es in Würzburg zu einem tödlichen Messerangriff. Ein 24-Jähriger aus Somalia, der seit fünf Jahren in Deutschland lebt, griff wahllos Menschen mit einem Messer an. Drei Personen kamen ums Leben, mehrere wurden verletzt. Zwei der Angegriffenen sollen in Lebensgefahr schweben.

Messerattacke in Würzburg: Passanten verhinderten wohl noch mehr Tote

Auf Videos, die sich in sozialen Netzwerken verbreitet haben, ist zu sehen, wie sich Passanten dem mutmaßlichen Täter in den Weg stellten. Mehrere Politiker, unter anderem CSU-Chef Markus Söder* und CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet, lobten die Bürger für ihr mutiges Eingreifen. Möglicherweise seien dadurch noch mehr Todesopfer verhindert worden, wie Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sagte.

Noch ist das Motiv des Verdächtigen unklar, die Ermittlungen der Polizei laufen. Am Samstagnachmittag soll es eine Pressekonferenz geben. Die genaue Uhrzeit und der Ort sind aktuell noch nicht bekannt.

Video: Messerangriff in Würzburg - drei Tote und mehrere Verletzte

Messerangriff von Würzburg begann offenbar in Woolworth-Kaufhaus

Wie die Bild noch am Freitag berichtete, soll die Attacke in einem Kaufhaus begonnen haben. Nach Informationen der Zeitung soll der Verdächtige dort zunächst nach einem Messer gefragt haben. Schließlich soll er sich in der Haushaltswarenabteilung einfach eines gegriffen und sofort damit auf Menschen eingestochen haben. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge handelt es sich um eine Filiale von Woolworth.

Nach dem Angriff in dem Kaufhaus habe der Täter die Straße überquert und an der dortigen Sparkasse weitere Menschen angegriffen, wie der Bayerische Rundfunk (BR) berichtet. Dort hätten sich dem 24-Jährigen dann zahlreiche Menschen entgegengestellt, um ihn aufzuhalten. (kam) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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