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Ein Obdachloser, der einen Kumpel getötet hat, muss in die Psychiatrie.

Obdachlosen mit Hammer erschlagen - Mann muss in Psychiatrie

Würzburg - Nach tödlichen Schlägen und Stichen auf einen Kumpel muss ein Obdachloser in die Psychiatrie. Das Landgericht Würzburg stufte den 34-Jährigen als allgemeingefährlich ein.

Wie lange er in der Psychiatrie bleiben soll, legten die Richter nicht fest. Der Mann hatte zugegeben, einen Kumpel mit mindestens 45 Hammerschlägen und 19 Messerstichen getötet zu haben.

“Er hörte auf Stimmen, die es nur für ihn gab“, sagte der Vorsitzende Richter bei seiner Urteilsbegründung. Der Mann leide unter Wahnvorstellungen und paranoider Schizophrenie. “Objektiv hat er willentlich einen Menschen getötet und grausam gehandelt, aber sein Tun war paranoid motiviert.“

In dem Prozess ging es nicht um eine Verurteilung des Mannes wegen Mordes oder Totschlags - das war rechtlich unbedeutend. Der Obdachlose war nicht wegen des Verbrechens angeklagt. Bei dem sogenannten Sicherungsverfahren wurde geprüft, ob der 34-Jährige dauerhaft in die Psychiatrie muss.

dpa

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