+
Ein Obdachloser, der einen Kumpel getötet hat, muss in die Psychiatrie.

Obdachlosen mit Hammer erschlagen - Mann muss in Psychiatrie

Würzburg - Nach tödlichen Schlägen und Stichen auf einen Kumpel muss ein Obdachloser in die Psychiatrie. Das Landgericht Würzburg stufte den 34-Jährigen als allgemeingefährlich ein.

Wie lange er in der Psychiatrie bleiben soll, legten die Richter nicht fest. Der Mann hatte zugegeben, einen Kumpel mit mindestens 45 Hammerschlägen und 19 Messerstichen getötet zu haben.

“Er hörte auf Stimmen, die es nur für ihn gab“, sagte der Vorsitzende Richter bei seiner Urteilsbegründung. Der Mann leide unter Wahnvorstellungen und paranoider Schizophrenie. “Objektiv hat er willentlich einen Menschen getötet und grausam gehandelt, aber sein Tun war paranoid motiviert.“

In dem Prozess ging es nicht um eine Verurteilung des Mannes wegen Mordes oder Totschlags - das war rechtlich unbedeutend. Der Obdachlose war nicht wegen des Verbrechens angeklagt. Bei dem sogenannten Sicherungsverfahren wurde geprüft, ob der 34-Jährige dauerhaft in die Psychiatrie muss.

dpa

Meistgelesene Artikel

Oberbayern hält zusammen: Sie wollen Ihren Nachbarn helfen? Melden Sie sich hier an
Oberbayern hält in der Coronavirus-Krise zusammen: Viele Menschen leiden zuhause Not und keiner weiß davon. Sie wollen helfen? Tragen Sie sich hier ein. Sie brauchen …
Oberbayern hält zusammen: Sie wollen Ihren Nachbarn helfen? Melden Sie sich hier an
Gegen Hamsterkäufe - Aldi transportiert Pasta-Massen von Süditalien in den Freistaat
Die Corona-Krise bestimmt den Alltag der Menschen - auch in Bayern. Viele machen sich Sorgen und greifen zu „Hamsterkäufen“ - ein Discounter-Riese hat jetzt ein Zeichen …
Gegen Hamsterkäufe - Aldi transportiert Pasta-Massen von Süditalien in den Freistaat
Corona in Bayern: Tierparks rechnen mit extremen Einbußen - Leiter vollkommen verzweifelt
Das Coronavirus verbreitet sich auch in Bayern weiter. Markus Söder hat die Ausgangsbeschränkung verlängert. Die Prognosen für die Wirtschaft sind düster.
Corona in Bayern: Tierparks rechnen mit extremen Einbußen - Leiter vollkommen verzweifelt
Jura-Student (19) holt sich in Stichwahl-Rennen den Sieg - Jetzt ist er Bayerns jüngster Bürgermeister
Mit 19 Jahren erreicht Kristan von Waldenfels eine ganz besondere Position. Der Jura-Student ist in der Stichwahl zu Bayerns jüngstem Bürgermeister gewählt worden. 
Jura-Student (19) holt sich in Stichwahl-Rennen den Sieg - Jetzt ist er Bayerns jüngster Bürgermeister

Kommentare