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Heuer findet die Landesgartenschau in Rosenheim statt.

Würzburg richtet Landesgartenschau 2018 aus

Würzburg - Mit der Landesgartenschau 2016 hat es nicht geklappt, nun darf Würzburg die Veranstaltung zwei Jahre später ausrichten.

Das habe die Vergabe-Kommission entschieden, teilte die Stadt am Montag mit. Oberbayern-Konkurrent Erding ist damit aus dem Rennen. “Beide Konzepte sind sehr stark diskutiert worden“, sagte die Geschäftsführerin der Landesgartenschaugesellschaft, Dagmar Voß, in München. Trotz des ambitionierten Plans in Erding habe aber letztendlich Würzburg die Jury überzeugen können. “Es ist ein sehr außergewöhnliches Projekt, einen neuen Stadtteil zu schaffen.“

Für das Ereignis auf dem ehemaligen US-Kasernengelände Leighton Barracks soll unter anderem eine innovative Wissenslandschaft entwickelt werden. Rund 25 Hektar sollen für die Landesgartenschau (LGS) genutzt werden. Geplant sind Wassergärten, Spiel- und Aktionsflächen, eine Blumenhalle und ein Forschungsbaufeld. Auch eine neue Straßenbahnlinie soll gebaut werden.

Auf den Leighton Barracks will Würzburg ohnehin einen neuen Stadtteil entwickeln. Die gut 135 Hektar, auf denen 60 Jahre lang US-Soldaten lebten, sind seit dem Abzug der Armee vor mehr als einem Jahr ungenutzt. Ein Drittel der Fläche soll irgendwann der aus allen Nähten platzenden Universität als Campus dienen.

Am vergangenen Samstag hatte sich die Kommission, in der Vertreter der Ministerien, von Gartenbauverbänden, Stadtplanern und Landschaftsarchitekten sitzen, das Würzburger Gelände angesehen. Die Mainstadt hatte zuletzt 1990 eine LGS veranstaltet. Damals waren gut 2,5 Millionen Menschen gekommen. Die LGS wird mit bis zu 3,6 Millionen Euro vom Freistaat gefördert. Würzburg hatte sich bereits im vergangenen Jahr um die Ausrichtung der LGS beworben - allerdings für das Jahr 2016. Der Zuschlag ging damals aber an Bayreuth.

dpa

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