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Der Flüchtling hatte sich zur Terrormiliz IS bekannt.

Vier Monate danach

Würzburger Axt-Attacke: Alle Opfer aus Klinik entlassen

Würzburg - Im Juli attackierte ein Jugendlicher eine Familie in einem Regionalzug mit einer Axt. Vier Monate später haben alle Verletzten das Krankenhaus verlassen können.

Rund vier Monate nach der Axt-Attacke eines Flüchtlings in einem Regionalzug in Unterfranken haben alle Verletzten das Krankenhaus verlassen können. „Für einzelne müssen sich noch weitere Rehabilitationsmaßnahmen anschließen, die schlimmen Verwundungen haben ihre Spuren hinterlassen“, teilte eine Sprecherin des Universitätsklinikums Würzburg am Mittwoch mit. Zuerst hatte die „Main-Post“ darüber berichtet.

Touristenfamilie aus Honkong zurück in der Heimat

Damit konnten die letzten Mitglieder einer Touristenfamilie aus Hongkong, die Opfer der Attacke gewesen waren, zurück in ihre Heimatstadt fliegen. „Es liegt noch ein langer Weg vor mir“, sagte der Verlobte der Tochter der Familie, der zu den Opfern gehörte, der „Main-Post“. „Ein weiter Weg zurück zu meinem normalen Leben.“ Der 31-Jährige hatte mehr als einen Monat im Koma gelegen. Seine Verlobte, die Tochter der betroffenen Familie, bedankte sich bei allen, von denen die Familie Unterstützung bekommen habe.

Ein 17 Jahre alter Flüchtling hatte die Opfer Mitte Juli mit einer Axt und einem Messer attackiert und sich zur Terrormiliz IS bekannt. Polizisten erschossen ihn, als er sie auf der Flucht angriff.

dpa

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