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Dramatischer Fall auf Intensivstation: Würzburger Chefarzt warnt Ungeimpfte im Fernsehen -„Lass dich impfen!“

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Von: Verena Möckl

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Der Chefarzt des Klinikums Würzburg-Mitte, Dr. Matthias Held, warnt Ungeimpfte vor Covid-19 und erklärt im Fernsehen, warum die Impfung schützt.

Würzburg - Der Mediziner Dr. Matthias Held hat sich mit deutlichen Worten an die Bevölkerung gewandt. Er ist Chefarzt im Klinikum Würzburg-Mitte, sein Fachgebiet: Beatmungsmedizin. In einer Videoansprache auf kabeleins.de warnt er vor den Folgen einer schweren Corona-Infektion* und versichert, dass die Impfung Leben rette. „Ein kleiner Piks und du bist sicher!“, heißt es in der Videobotschaft.

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Chefarzt von Klinikum Würzburg warnt Ungeimpfte vor Covid-19

Das Gesundheitssystem könne an einen Punkt gelangen, an dem die adäquate Versorgung von Patienten nicht mehr gewährleistet werden kann, warnt Held. Vor allem für Menschen ohne Immunschutz stünden die Chancen schlecht. Wie Forscher herausfanden, wirken sich vor allem drei Vorerkrankungen* besonders ungünstig auf die Verlaufsprognose aus.

Bei kabeleins.de berichtet der Würzburger Chefarzt von einem dramatischen Fall eines Ungeimpften, der sich seit Wochen auf seiner Intensivstation befinde. „Er ist an der Beatmung, hat ein Lungenversagen, ein Leberversagen, ein Nierenversagen und ist im Schock.“

Der Würzburger Chefarzt Matthias Held appelliert an alle, sich impfen zu lassen.
Der Würzburger Chefarzt Matthias Held appelliert an alle, sich impfen zu lassen. © Kabeleins.de (Screenshot Star-Dokus)

Würzburger Chefarzt versichert: „Die Impfung schützt!“

Wie Held versichert, hätten geimpfte Patienten unterdessen einen deutlich milderen Verlauf. Menschen mit Asthma beispielsweise hätten durch das Virus* zwar eine Verschlechterung ihrer Grunderkrankung erfahren, „aber weil sie geimpft waren, haben sie keine schwere Lungenentzündung bekommen“, erklärt Held. Die Botschaft des Arztes im Video ist unmissverständlich: „Jede Impfung zählt!“

Wie Langzeitstudien aus Schottland zeigen, seien nur 0,007 Prozent der vollständig geimpften Menschen an Corona gestorben. Also sieben von 100.000 Menschen. „Laut den Studienauto­ren lassen sich die Ergebnisse der Untersuchung auch auf andere Länder anwenden, welche die Impf­stoffe von Astrazeneca und Biontech/Pfizer einsetzen“, heißt es auf aerzteblatt.de.

Angst vor Langzeitfolgen bei Corona-Impfungen? Experten klären auf

Die Angst der Impfgegner vor schweren Nebenwirkungen ist groß. Doch ist diese Furcht berechtigt? Lesen Sie hier, was Professor Carsten Watzl über Nebenwirkungen und Spätfolgen von Impfungen zu sagen hat. Auch der Vize-Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts hat im Exklusiv-Interview zu Corona-Impfungen* erklärt, was es mit „Langzeitfolgen“ auf sich hat. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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