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Der Würzburger Dom wurde nach 16 Monaten wiedereröffnet.

Würzburger Dom wiederöffnet

Würzburg - 16 Monate lang blieb der Würzburger Dom für Besucher geschlossen. Am ersten Adventssonntag öffneten sich die Türen wieder. Die erste Predigt war auch geprägt von brasilianischen Klängen.

Mit einem festlichen Gottesdienst hat Bischof Friedhelm Hofmann den Würzburger Kiliansdom nach fast anderthalbjähriger Bauzeit am Sonntag wiedereröffnet. „Die Restaurierung dieses Domes - ein aus Steinen erbautes Gotteshaus - trägt den Auftrag in sich, die Kirche aus lebendigen Steinen weiter aufzubauen“, sagte Hofmann in seiner Predigt.

Rund 1000 Gäste verfolgten die Feier, die nicht nur adventlich geprägt war. Auch brasilianische Klänge waren zu hören, denn es wurde zudem der Beginn der Partnerschaft mit dem brasilianischen Bistum Óbidos gefeiert. Die beiden Lesungen wurden in deutscher und portugiesischer Sprache gehalten.

Die Sanierung des Kiliansdoms hat rund 3,1 Millionen Euro gekostet. Seit der Schließung des Domes haben Restauratoren, Steinmetze, Maler, Elektriker, Schreiner und Schlosser Hand angelegt. Statt mehreren verschiedenen Wandfarben gibt es in der Mutterkirche des Bistums nun eine helle Grundfarbe, von der sich goldene Verzierungen dezent abheben.

Zudem waren viele bauliche Veränderungen, neue Kirchenbänke und eine moderne Elektrik nötig. Der Freistaat beteiligte sich mit rund 1,1 Millionen Euro an der Sanierung. Der Würzburger Dom ist der Diözese zufolge die viertgrößte romanische Basilika Deutschlands.

dpa

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