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Mehr Tote durch Corona in Bayern: Eine Personengruppe ist besonders betroffen

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Die neuste Auswertung des Landesamts für Statistik zeigt, dass in Bayern während der Corona-Krise mehr Menschen gestorben sind als in den Jahren zuvor.

Fürth - Seit Beginn der Corona-Krise sind in Bayern mehr als 15.000 Menschen (Stand: 1. Juli, RKI) an oder mit dem Coronavirus* gestorben. Ende März lag die Zahl schon bei über 13.000. Allein in den vergangenen 24 Stunden kamen weitere fünf Tote dazu. Und das, obwohl die Inzidenz* im Freistaat am Donnerstag bei 6,0 lag. 16 Landkreise und Städte sind mittlerweile coronafrei. Spitzenreiter ist immer noch der Landkreis Lichtenfels, wo es vor kurzem ein größeres Ausbruchsgeschehen gab. Am heutigen Donnerstag veröffentlichte auch das Statistische Landesamt eine Analyse der Sterbefälle der vergangen Monate. Dabei fiel besonders um den Jahreswechsel ein Anstieg der Todesfälle auf.

Corona-Tote: Die Sterbefälle lagen im Dezember 35 Prozent über dem Durchschnitt

Die Zahl der Sterbefälle in Bayern ist im Verlauf der Corona-Pandemie phasenweise deutlich gestiegen. In anderen Monaten gab es hingegen keine signifikanten Unterschiede zu den Vorjahren. Das teilte das Statistische Landesamt am Donnerstag in Fürth* mit. So war die Zahl der Sterbefälle zum Jahreswechsel 2020/2021 in den Monaten November und Dezember 2020 sowie Januar 2021 deutlich nach oben gegangen. Im November war die Sterberate um über 13 Prozent, im Dezember um gut 35 Prozent und im Januar um rund 22 Prozent erhöht im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019, wie aus der Statistik hervorgeht.

Im Februar und März 2021 lag dann die Zahl sogar niedriger als im Durchschnitt der letzten Jahre, im April etwa gleichauf. Im Mai ging es dann wieder über den mittelfristigen Schnitt und etwa auf das gleiche Niveau wie im Mai 2020. In diesem Monat starben besonders viele Menschen im Alter über 80 Jahren. Besonders deutliche Ausschläge gab es regional. Die Städte Schweinfurt (plus 44 Prozent) und Amberg (plus 37 Prozent) sowie die Landkreise Neumarkt (Oberpfalz, plus 41 Prozent), Kronach und Neuburg-Schrobenhausen (jeweils plus 38 Prozent) lagen klar über dem Mittel der Jahre 2016 bis 2019. (dpa) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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