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Die Zahl der Norovirus-Fälle in Bayern hat sich seit letztem Jahr fast verdoppelt. 

2600 Fälle im Jahr 2016

Zahl der Norovirus-Fälle in Bayern fast verdoppelt

Erlangen - In Bayern haben seit Anfang Oktober fast doppelt so viele Menschen mit dem Norovirus zu kämpfen gehabt wie noch im Vorjahr. Dabei gab es die meisten Fälle in Niederbayern und Oberfranken. 

Knapp 2600 Fälle registrierte das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bis einschließlich vergangenen Sonntag - 2015 waren es lediglich rund 1300.

„Die Fallzahlen für Norovirus-Erkrankungen liegen in der aktuellen Saison über die letzten fünf Jahre betrachtet im oberen Bereich“, sagte ein LGL-Sprecher am Freitag. Die meisten Fälle pro Einwohner gab es in Niederbayern und Oberfranken mit jeweils knapp 20 Erkrankungen pro 100 000 Einwohner. Damit hat laut LGL die Norovirus-Saison in Bayern, wie auch im Rest Deutschlands, früher als in den vergangenen Jahren begonnen. „Eine Prognose, wie sich die Saison entwickelt, ist allerdings nicht möglich“, sagte der Sprecher.

Gegen die meldepflichtige Magen-Darm-Erkrankung gibt es keine Medikamente. Die Symptome des Brechdurchfalls sind zwar nach ein bis drei Tagen vorbei, doch die Betroffnen sind auch danach noch bis zu 48 Stunden ansteckend, warnt Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU). Ihr Tipp: Kontakt zu Kranken möglichst vermeiden, Hygienevorschriften einhalten und im Krankheitsfall viel trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

dpa

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