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Engelsfiguren aus Porzellan wurden zu Boden und auf andere Grabsteine geschmissen, Grabkerzen kaputt getreten: Zwei Grundschüler verwüsteten Friedhof.

Alter will Polizei nicht bekannt geben

Keinen Respekt vor dem Tod: Grundschüler schänden über 30 Gräber

Eine Spur der Verwüstung hinterließen zwei Grundschüler auf einem Friedhof im oberfränkischen Zapfendorf (Landkreis Bamberg). Über 30 Gräber haben sie geschändet.

Zapfendorf - Statt zu spielen oder zu lernen, haben zwei Grundschüler nach dem Unterricht rund 30 Gräber auf dem Friedhof im oberfränkischen Zapfendorf (Landkreis Bamberg) verwüstet. Der Bub und das Mädchen traten Grablichter um und schmissen Engelsfiguren aus Porzellan zu Boden oder gegen andere Grabsteine, wie ein Sprecher der Polizei am Dienstag sagte. Ein Hinweis aus der Bevölkerung brachte die Ermittler auf die Spur des Duos. Zudem entdeckten die Beamten einen Kinderfußabdruck in einem Grab.

Grabschändung: Gründe für die Tat gaben die beiden nicht an

Gründe für die Tat am 21. Mai waren nicht bekannt. Die Eltern der beiden wollten den finanziellen Schaden aber wiedergutmachen, sagte der Sprecher. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet. Die Polizei wollte das Alter der Kinder nicht veröffentlichen, um deren Identität zu schützen. Bereits im letzten Jahr wurde ein Grab auf dem Nantweiner Friedhof geschändet. Auch die Ruhestätte in Hausham wurde schon Opfer von Randalierer. Zudem hat ein Langfinger auf dem Münsinger Friedhof sein Unwesen getrieben.

dpa

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