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Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU, 2.v.l.) und der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Rüdiger Grube (2.v.r.), geben am Samstag (10.12.11) in München anlässlich der Eröffnung der Hochgeschwindigkeits-Bahnverbindung zwischen München und Augsburg symbolisch das Startsignal für den Zug.

"Neue Rennstrecke" von München nach Augsburg

München - Bundesverkehrsminister Ramsauer (CSU) und Bahn-Chef Grube haben am Samstag die ausgebaute Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen München und Augsburg eröffnet. Was sich jetzt für die Fahrgäste ändert:

Mit einer Parallelfahrt von zwei ICE-Sonderzügen und einem Feuerwerk bei der Einfahrt wurde die von zwei auf vier Gleise ausgebaute Strecke offiziell in Betrieb genommen. “Wir begehen heute einen ganz ganz großen Tag“, sagte Peter Ramsauer. Rüdiger Grube sprach von einer “neuen Rennstrecke“, einem “Meilenstein“ für den europäischen Zugverkehr und dankte Pendlern und Anwohnern für ihre Geduld.

13 Jahre hat es gedauert, bis das rund 700 Millionen Euro teure Bauprojekt abgeschlossen werden konnte. München-Augsburg zählt zu den am dichtesten befahrenen Strecken in Deutschland, nach Angaben der Deutschen Bahn (DB) fahren dort täglich 350 Züge. Zwei Gleise sind künftig für die Hochgeschwindigkeitszüge reserviert, die dort bis zu 230 Stundenkilometer schnell fahren können. Die Fahrt einiger - nicht aller - ICEs zwischen den beiden Großstädten verkürzt sich damit um etwa zehn Minuten. Die Strecke München-Augsburg ist Teil der europäischen Magistrale zwischen Paris und Wien.

dpa

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