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Hirsch heillos verheddert

Zehnender gefangen: Ohne Hilfe, wäre er verendet 

Oberaudorf - Ein kapitaler Hirschging den Jägern ins Netz – möchte man meinen. Tatsächlich aber hatte sich dieser Kronen-Zehnender-Hirsch unterhalb des Tatzelwurms bei Oberaudorf (Kreis Rosenheim) in einen Maschen-Schafzaun heillos verheddert.

Voller Panik schleppte das Tier das Zaunknäuel über eine große Wiese in den Wald, wo er dann steckenblieb. Er wäre wohl nach Tagen verendet – wenn nicht der Waldbesitzer den Hirsch gesehen hätte. Der wiederum verständigte den Berufsjäger Sepp Hoheneder und den Jagdvorsteher Sepp Regauer, die weitere Hilfe organisierten. Fünf Männer schafften es, den Hirsch an den Läufen zu fesseln und das Netz aus dem Geweih zu schneiden.

„Zum Schluss lösten wir die Fesseln. Das war eine sehr kritische Situation, aber es ging gut“, berichtet Sepp Hoheneder. Das Tier flüchtete in die Freiheit. Welche Kraft in dem Hirsch steckt, sieht man daran, dass er eine Geweihstange an einem Baum abbrach. Diese kleine Trophäe bekam der kleine Sohn des Schafzaun-Besitzers, der das Abenteuer wohl so schnell nicht vergessen wird.

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