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Ein Unbekannter hat in Gotteszell eine Ziege in einem Stall getötet. Die Polizei vermutet, dass das Tier geschächtet wurde.

Mutmaßliche Schächtung

Ziege in Stall getötet und gestohlen

Gotteszell - Eine Ziege ist im niederbayerischen Gotteszell (Landkreis Regen) getötet und vermutlich geschächtet worden.

Der Besitzer hatte am Sonntagmorgen bemerkt, dass das Tier im Stall fehlte. Zudem entdeckte er eine große Blutlache im Einstreu. Eine Polizeistreife stellte später eine Schleifspur über die Weide bis zu einem Bach in der Nähe fest. Nach Angaben vom Montag fanden die Beamten am Ufer Innereien der Ziege. Die Spuren deuten laut Polizei darauf hin, dass der unbekannte Täter das Tier im Stall schächtete, im Bach ausnahm und den restlichen Körper anschließend mitnahm.

Die mutmaßliche Schächtung lasse sich jedoch nicht nachweisen. Nach Angaben des Veterinäramtes Regen benötigt man für eine Beurteilung zumindest den Schädel der Ziege. Das Tierschutzgesetz definiert Schächten als „Schlachten ohne Betäubung“. Es ist in Deutschland nur in Ausnahmefällen genehmigt: Angehörige bestimmter Religionsgemeinschaften dürfen Tiere unter Umständen schächten, wenn es die Vorschriften ihrer Religionsgemeinschaft zwingend vorschreiben und Fleischverzehr ansonsten untersagt wäre.

dpa

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