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Ein Meridian-Zug.

Zitter-Partie

Meridian-Züge nach wie vor nicht zugelassen

Rosenheim – Der Start der neuen Meridian-Züge steht nun offenbar doch auf des Messers Schneide. Die Züge, die zwischen München, Rosenheim und Salzburg pendeln sollen, sind nach wie vor vom Eisenbahn-Bundesamt nicht zugelassen.

Bei einem Jour Fixe am vergangenen Mittwoch sei von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft „nachdrücklich“ betont worden, dass Veolia zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember „mindestens“ das jetzige Angebot an Zugfahrten und Kapazitäten gewährleisten müsse, bestätigte eine Sprecherin des bayerischen Verkehrsministeriums. In der Aufsichtsrats-Sitzung der BEG am Donnerstag war sogar von einem kompletten Scheitern die Rede – womöglich könnten zum 15. Dezember gar keine neuen Züge bereit stehen, hieß es. Ersatzweise müsse allein auf alte Züge anderer Unternehmen zurückgegriffen werden.

Nach Einschätzung des CSU-Verkehrsexperten Erwin Huber ist eine seriöse Aussage darüber, wann wie viele Züge zur Verfügung stehen, derzeit gar nicht möglich: „Das weiß wohl keiner im Moment.“ Wegen der Zitterpartie soll sich auch Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer vergangene Woche erneut persönlich eingeschaltet haben.

Offiziell halten die Verantwortlichen freilich an ihren Zusagen von Anfang September fest: Bei einer Präsentation eines Pionierzuges in Rosenheim hatte Meridian-Chef Kai Müller-Eberstein damals versichert, dass bis Dezember zumindest 20 der eingeplanten 35 Fahrzeuge verfügbar seien. Dabei bleibe es, betonte der Bahn-Chef am Freitag gegenüber unserer Zeitung. Auch Katrin Block vom Zug-Hersteller Stadler in Berlin-Pankow erklärte: „Wir sind nach wie vor optimistisch.“  

dw

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