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Der Streit um einen Neubau auf der Zugspitze ist am Donnerstag vor dem Oberlandesgericht (OLG) München vorerst mit einem Vergleich zu Ende gegangen.

Hält der Vergleich?

Zoff um Zugspitzbahn: Schattenstreit ist entschieden

Im Streit um die Errichtung eines Rückspannwerks an der Zugspitze haben sich die zwei Parteien auf einen Vergleich geeinigt. 

Der Streit um einen Neubau auf der Zugspitze ist am Donnerstag vor dem Oberlandesgericht (OLG) München vorerst mit einem Vergleich zu Ende gegangen. Es ging um Solaranlagen, die wegen eines für die neue Zugspitzbahn errichteten Rückspannwerks nun im Schatten liegen. Weil ihre Anlage die vollständige Leistung nicht mehr erreicht, hatte die W.N. Energy GmbH die Gemeindewerke Garmisch-Partenkirchen, Alleinaktionär der Bayerischen Zugspitzbahn AG, verklagt. 5000 Euro Ablösesumme wollen die Gemeindewerke nun für die Photovoltaikmodule zahlen. Sie hatten die Bergstation, auf der sich die Anlage befindet, an die W.N. Energy GmbH verpachtet. Der Pachtvertrag, der eigentlich bis 2030 laufen sollte, wird aufgehoben. Den Vergleich kann die Klägerin allerdings binnen zwei Wochen widerrufen.

Im vergangenen Jahr hatte die W.N. Energy GmbH vor dem Landgericht gefordert, den Schatten zu beseitigen. Nachdem das in erster Instanz abgewiesen wurde, ging sie in Berufung. Der Vorsitzende Richter am OLG stellte nun die Frage, wie eine Beseitigung möglich wäre, müsste dafür „die ganze Gipfelbahn zurückgebaut werden“? Der Anwalt der Klägerseite betonte, das sei keinesfalls in ihrem Interesse. „Wenn es am Ende keine Möglichkeit gibt, kommt ein Schadenersatz.“

dpa

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