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Müssen tiefer in die Tasche greifen: Fahrgäste am Münchner Hauptbahnhof.

Ab Mitte Dezember

Zugfahren in Bayern wird teurer - diese Tickets sind betroffen

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München - Pünktlich zum Fahrplanwechsel erhöhen sich die Ticketpreise im Zug-Regionalverkehr. Hier erfahren Sie, welche Tickets betroffen sind und wie viel sie ab Mitte Dezember kosten werden.

Die Preise im Zug-Regionalverkehr steigen auf breiter Front. Wie berichtet, wird zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember das Bayernticket der Deutschen Bahn teurer – der Preis steigt um zwei Euro von 23 auf 25 Euro. Außerdem wird, wie gestern bekannt wurde, auch der Preis für jeden Mitfahrer erhöht – um einen Euro. Die DB verteuert außerdem den Preis für das Werdenfelsticket, das zwischen München und Garmisch-Partenkirchen gilt. Es kostet künftig 20 statt 19 Euro. Ebenfalls um einen Euro steigt der Preis je Mitfahrer.

Die Deutsche Bahn hat in Bayern insgesamt sechs Regionaltickets, so zum Beispiel auch das Allgäu-Schwaben- und das Donau-Isar-Ticket, deren Preis bisher schon bei 20 Euro lag und nicht weiter steigt. Damit kosten alle Regionaltickets nach Angaben eines Bahnsprechers jetzt einheitlich 20 Euro.

Die Preiserhöhung von bundesweit im Schnitt 1,9 Prozent wurde vom Tarifverband der bundeseigenen und nichtbundeseigenen Eisenbahnen (TBNE) beschlossen und gilt für alle großen Regionalbahnen in Deutschland. Somit werden auch Meridian und BOB ihre Preise erhöhen. Der Basispreis für das Guten-Tag-Ticket beispielsweise bleibt zwar weiter bei 21 Euro, der Preis je Mitfahrer steigt jedoch von fünf auf sechs Euro. Auch viele Einzelfahrscheine und Abo-Karten verteuern sich. Das Monats-Abo für die BOB-Verbindung München-Bad Tölz kostet künftig 194,80 Euro (bisher 190,60). Das Meridian-Monats-Abo München-Rosenheim schlägt mit 215,80 Euro (bisher 208,30) zu Buche.

Der Tarifverband TBNE begründet die Preissteigerung damit, „in den letzten Jahren massiv in neue Fahrzeuge investiert“ zu haben. So hätten DB Regio, Benex, Transdev (Mutterkonzern von BOB und Meridian) sowie Netinera in den vergangenen vier Jahren über vier Milliarden Euro für neue Fahrzeuge ausgegeben.

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