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Das Gipfelkreuz der Zugspitze.

Nach Unfall im Frühjahr

Zugspitz-Kreuz erhält Zacken zurück

Einmal nicht aufgepasst – und schon war es passiert. Bei den Bauarbeiten auf der Zugspitze traf im Frühjahr eine Kette des schwenkenden Baukrans das berühmte goldene Gipfelkreuz auf 2962 Meter Höhe.

Dabei brach unter anderem ein Teil aus dem Strahlenkranz ab und fiel in die Tiefe. Die drei weiteren Teile des Strahlenkranzes wurden ramponiert. Nun wird das Kreuz repariert.

Wenige Tage nach dem Malheur hatten Bergführer weiter unten das Metallteil gefunden, was für Erleichterung sorgte. Vergangene Woche wurde nun das ganze Kreuz abmontiert und mit dem Kran vom Gipfel weggehoben. Es kam zu Kunstschmied Franz Würzinger aus Eschenlohe. Der 73-Jährige hatte das Kreuz vor 24 Jahren geschaffen, nachdem das alte aus dem Jahr 1851 nicht mehr zu gebrauchen war. Über seine erneute Gipfel-Aufgabe sagt er: „Von der Arbeit her ist das nicht schwierig.“ Die Metallteile des Strahlenkranzes werden wieder angeschweißt, die verbogenen gerade gerichtet. Und die Plakette, die das Kreuz ziert, wird auf Vordermann gebracht. Nach der Reparatur kommt das Zugspitzkreuz dann noch zu einem Goldschmied, der es mit Blattgold verziert.

Und dann soll es schon bald wieder dorthin, wo es fast eine Vierteljahrhundert gestanden hat: Spätestens Ende des Jahres soll es wieder auf Deutschlands höchstem Gipfel thronen. Kunstschmied Würzinger wird es inspizieren und schauen, „ob auch alles passt“.

Kunstschmied Franz Würzinger und Tochter Andrea arbeiten am Kreuz. 

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