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Zwei Menschen kamen beim Zugspitzlauf im Juli ums Leben. Viele andere Läufer brachen wegen Kälte und Erschöpfung zusammen.

Zugspitz-Lauf: Strafbefehl gegen Veranstalter

München - Am 13. Juli dieses Jahres spielte sich auf der Zugspitze ein Drama ab. Bei einem Lauf auf den Berg kamen zwei Menschen ums Leben. Jetzt wird Strafbefehl gegen den Veranstalter gestellt.

Die Staatsanwaltschaft München II hat nach einem Bericht der "Schwäbischen Zeitung" beim Amtsgericht Garmisch- Partenkirchen Antrag auf Strafbefehl gegen den Veranstalter des Zugspitzlaufes vom 13. Juli 2008 gestellt. Wie das Blatt (Freitag) berichtet, lautet der Vorwurf auf fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung.

Während des Extrem-Berglaufs auf Deutschlands höchsten Berg bei widrigsten Wetterverhältnissen waren zwei Sportler ums Leben gekommen. Viele andere Läufer brachen wegen Kälte und Erschöpfung zusammen. Nach Informationen der Zeitung ist die Staatsanwaltschaft zu der Überzeugung gelangt, dass der Lauf unter den gegebenen Bedingungen nicht hätte gestartet werden dürfen oder rechtzeitig abgebrochen werden müssen.

dpa/lby

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