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Bei dem Unglück bei Bad Aibling starben zwölf Menschen.

"Alleinige Schuld“

Unglück bei Bad Aibling: Anwalt erhebt schwere Vorwürfe gegen Bahn

Rosenheim - Rechtsanwalt Friedrich Schweikert will zivilrechtlich gegen die Deutsche Bahn vorgehen. Er kritisiert das Vorgehen des Konzerns im Fall Bad Aibling scharf.

Mehr als ein Jahr nach dem schweren Zugunglück bei Bad Aibling erhebt Rechtsanwalt Friedrich Schweikert aus Bad Aibling immer noch schwere Vorwürfe gegen die Deutsche Bahn. Schweikert vertritt 19 Hinterbliebene und Verletzte des Zugunglücks und kritisiert, dass im Strafprozess allein das schuldhafte Verhalten des Fahrdienstleiters eine Rolle gespielt habe. "Die Bahn hat alleinige Schuld an dem Unglück, da der Fahrdienstleiter bei der Bahn beschäftigt war", so Schweikert. Nach seinem Kenntnisstand treffe den Meridian bis jetzt keine Schuld. Er kündigte an, in jedem Fall zivilrechtlich gegen die Bahn vorzugehen. 

Das sind nicht die einzigen Vorwürfe, die er gegen den Konzern erhebt: Die Bahn habe sich bis heute bei keinem seiner Mandanten entschuldigt. Auch die Tatsache, dass bisherige Schadensersatzzahlungen von Seiten des Meridian und nicht von der Bahn gezahlt wurden, sieht er kritisch. 

Den ausführlichen Bericht und die Stellungnahme der Bahn zu den Vorwürfen lesen Sie auf rosenheim24.de.

Die Bilder zum Prozessauftakt gegen den Fahrdienstleiter

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