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Zulassung fehlt

Keine neuen Züge zwischen München und Salzburg

München - Jetzt muss die Bayerische Oberlandbahn (BOB) improvisieren: Die Zulassung für die neuen Züge, die zwischen München und Salzburg fahren sollen, fehlt. Der Betrieb wird eingeschränkt starten.

Eine Woche vor der Übernahme des Bahnbetriebs von München nach Salzburg und Kufstein wartet der private Betreiber noch immer auf die Zulassung der neuen Züge. Die Elektrotriebwagen des Berliner Herstellers Stadler Pankow vom Typ „Flirt“ sollten ursprünglich mit dem Fahrplanwechsel in einer Woche an den Start gehen. Doch fehlen offenbar nach wie vor vom Eisenbahnbundesamt geforderte Nachweise.

Im September war die Bayerische Oberlandbahn (BOB) als Betreiber der Strecken noch davon ausgegangen, dass wenigstens 20 der 35 Zuggarnituren zur Verfügung stehen. Nun muss der Betrieb eingeschränkt und mit verschiedenen Zügen starten, wie die BOB am Freitag in München mitteilte.

Zu dem Nahverkehrsnetz, das die BOB von der Deutschen Bahn AG (DB) übernimmt, gehört auch die Linie von München über Holzkirchen nach Rosenheim. Sicher sei, dass zum Fahrplanwechsel „mindestens das vom Freistaat heute bestellte Angebot an Zugfahrten, an Kapazitäten und an Anschlussbeziehungen gewährleistet ist“, teilte die BOB weiter mit.

„Wir gehen derzeit davon aus, dass unsere neue Fahrzeugflotte im Frühjahr 2014 vollständig sein wird und wir ab diesem Zeitpunkt die ursprünglich geplanten Verbesserungen im Fahrplan umsetzen können“, erläuterte der BOB-Geschäftsführer Kai Müller-Eberstein. Die BOB bedient bereits die Linien von München nach Bayrischzell, Tegernsee und Lenggries.

dpa

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