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Nach mehreren Warnstreiks kommt wieder Bewegung in den Tarifstreit des kommunalen Nahverkehrs in Bayern.

Gewerkschaft

Zunächst keine Streiks im kommunalen Nahverkehr

München - Nach mehreren Warnstreiks kommt wieder Bewegung in den Tarifstreit des kommunalen Nahverkehrs in Bayern.

Die Gewerkschaft Verdi setzte ihre Planungen für einen großen Streiktag in München an diesem Mittwoch zunächst aus. Der Arbeitgeberverband KAV habe sich zu weiteren Verhandlungen bereiterklärt, sagte der zuständige Verdi-Sekretär Franz Schütz am Dienstag in München.

Nun werde die nächste Runde abgewartet. „Wir erwarten ein besseres Angebot der Arbeitgeber“, sagte Schütz. Ursprünglich hatte Verdi geplant, an diesem Mittwoch möglichst den kompletten Nahverkehr in der Landeshauptstadt lahmzulegen. Aktionen hatte es in den vergangenen Tagen bereits in Nürnberg, Augsburg und am Montag in Regensburg gegeben.

Mit den Warnstreiks wollen die Gewerkschaften dbb Tarifunion und Verdi den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Bislang bieten diese rückwirkend vom 1. Juni an 3 Prozent mehr Geld, mindestens aber ein Plus von 90 Euro im Monat. Zum 1. Juni 2015 soll es ein weiteres Plus von 2,4 Prozent geben. Verdi hingegen verlangt, alle Entgelte um einen Sockelbetrag von 120 Euro zu erhöhen und zusätzlich bei einer Laufzeit von einem Jahr die Löhne und Gehälter um 4 Prozent anzuheben. Die Nahverkehrsgewerkschaft in der dbb Tarifunion will eine feste Erhöhung aller Entgelte um 100 Euro pro Monat, danach soll ebenfalls für nur ein Jahr eine Erhöhung von 3,5 Prozent greifen.

dpa

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