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Der Frankenschnellweg: Die A73  im Abschnitt Bamberg-Nürnberg

Zuschuss für teuerstes Straßenbauprojekt der Nachkriegszeit

Nürnberg - Der Freistaat Bayern beteiligt sich am teuersten Straßenbauprojekt der Nachkriegszeit. Die Stadt Nürnberg rechnet mit einem millionenschweren Sonderszuschuss für den Frankenschnellweg. Wann der Bau beginnt, lesen Sie hier.

Die Stadt Nürnberg kann für eines ihrer teuersten Straßenbauprojekte der Nachkriegszeit, den Ausbau des Frankenschnellweges, mit einem millionenschweren Sonderzuschuss des Freistaats rechnen. “Wir werden uns an dem Projekt mit einer Sonderfinanzierung beteiligen“, versicherte Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) am Dienstag nach der Sitzung seines Kabinetts in Nürnberg. Seehofer machte allerdings keine Angaben zur Höhe des Zuschusses.

Eine aus mehreren Ministern bestehende Arbeitsgruppe soll zudem dafür sorgen, dass das Geld der Staatsregierung fließt, sobald die Genehmigung für den Ausbau der Stadtautobahn vorliegt. Damit solle Zeit gewonnen werden. “Wir halten den Ausbau für notwendig und unterstützen ihn“, sagte Seehofer. Er geht davon aus, dass mit dem Ausbau des Frankenschnellwegs bereits im Jahr 2013 begonnen werden kann.

Nürnberg geht von Kosten in Höhe von 390 Millionen Euro für das Projekt aus. Autofahrer sollen nach der Fertigstellung die Autobahn 73 zwischen Feucht und Bamberg in der Nürnberger Innenstadt kreuzungsfrei passieren können. Dazu ist ein mehrere hundert Meter langer Tunnel unter zwei großen Straßenkreuzungen geplant. Da sich dort der Verkehr meist staut, stellt der Frankenschnellweg bislang noch ein ärgerliches Nadelöhr nach und durch Nürnberg dar. Das Projekt hat für die fränkische Großstadt eine ähnliche Bedeutung wie der Ausbau des Mittleren Rings für München.

lby

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