Zwei Anlageberater vor Gericht wegen falscher Versprechen

Würzburg - Sie waren offenbar zu geldgierig: Zwei mutmaßlichen Anlagebetrügern wird in Würzburg der Prozess gemacht. Sie sollen ihre Kunden um mehrere Millionen Euro gebracht haben.

Zwei mutmaßliche Anlagebetrüger müssen sich seit Dienstag vor dem Landgericht Würzburg verantworten. Die beiden Männer sollen 39 Anleger aus Deutschland und der Schweiz um rund 6,8 Millionen Euro geprellt haben. “Wir gehen davon aus, dass die beiden gestehen werden und schon am Nachmittag das Urteil gesprochen wird“, sagte Oberstaatsanwalt Burkhard Pöpperl. Den Angeklagten werden gewerbsmäßiger Betrug, unerlaubte Bankgeschäfte und Urkundenfälschung vorgeworfen.

Laut Anklage haben die beiden 50 Jahre alten Männer ihren Anlegern versprochen, deren Erspartes in hoch rentablen und risikolosen Fonds bei Schweizer Großbanken anzulegen. Stattdessen hätten die verschuldeten und bereits wegen anderer Kapitaldelikte vorbestraften Männer das Geld ausgegeben. Der größte Schaden ist einer Versorgungskasse für den Mittelstand entstanden. Sie hat Pöpperl zufolge 3,3 Millionen an die Anlageberater weitergegeben.

dpa

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