Zwei Tote in Flammen - Einer starb nicht im Feuer

Marktschorgast/Bayreuth - Zwei Leichen gab es am Wochenende nach zwei Bränden in Marktschorgast (Kreis Kulmbach). Fest steht: eine der beiden Personen starb nicht in den Flammen.

Zwei Brände, zwei Tote: Die Feuer in Marktschorgast haben der Polizei auch am Montag Rätsel aufgegeben. Fest stehe mittlerweile jedoch, dass die 78 Jahre alte Bewohnerin des Bauernhauses nicht durch die Flammen, sondern durch einen Kopfschuss gestorben ist, teilte die Polizei mit. Das habe die Obduktion ergeben. „Ob es ein Suizid war, können wir nicht sagen. Wir ermitteln in alle Richtungen“, sagte eine Sprecherin in Bayreuth.

Am Sonntagmorgen hatte ein Anwohner das Feuer in dem Einfamilienhaus bemerkt und die Einsatzkräfte gerufen. Bei einem Hubschrauberflug für Luftaufnahmen des Brandortes hatte die Polizei zudem rund einen Kilometer entfernt auf einem Feldweg ein ausgebranntes Auto entdeckt. Sowohl im Haus als auch im Wagen fanden die Ermittler eine Leiche.

Bei dem im Auto verbrannten Opfer handelt es sich der Obduktion zufolge um einen Mann. Zu Spekulationen, ob es sich dabei um den jüngeren Mitbewohner der 78-Jährigen handelt, wollte die Polizei nichts sagen. Die Identität sei weiter unklar. Die Leiche sei durch die Flammen so stark entstellt worden, dass auch eine Aussage zur Todesursache bislang unmöglich sei. Das ausgebrannte Auto sei jedoch vom Mitbewohner der Frau benutzt worden. Über mögliche Zusammenhänge lasse sich bislang aber nichts sagen. „Was den Tatablauf angeht, ist noch alles möglich“, sagte die Polizeisprecherin.

dpa

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