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Elchkuh Lillemoor liegt mit ihrem neugeborenen Kalb auf einer Wiese im Nationalpark Bayerischer Wald. Die Kuh Gunel hat ebenfalls ein Kalb zur Welt gebracht.

Zwei Elch-Babys im Bayerischen Wald

Grafenau - Große Freude im Nationalpark Bayerischer Wald: Binnen weniger Tage sind dort zwei Elch-Kälber zur Welt gekommen.

 „Wir freuen uns riesig über den Nachwuchs bei unseren Elchen“, sagte Nationalparkleiter Franz Leibl zu dem Zuchterfolg im Tier-Freigelände Lusen. Zuchterfolge mit Elchen in Gefangenschaft sind nach Angaben des Nationalparks nicht selbstverständlich, denn als komplizierte Nahrungsspezialisten seien sie generell schwer zu halten und oft in nicht so guter Verfassung, um sich fortzupflanzen.

Die Eltern der beiden Jungtiere, der vierjährige Elchbulle Putte und die beiden ebenfalls vier Jahre alten Elchkühe Gunel und Lillemoor, stammen den Angaben zufolge aus Schweden. Sie leben seit knapp zweieinhalb Jahren im Tier-Freigelände des Nationalparks, der mit dem Nachwuchs eine neue Attraktion hat. Das Geschlecht der beiden Elchkälber sei noch unbekannt, hieß es.

Mit etwas Glück könnten Besucher sie im Gehege beobachten. Elch-Kälber stünden bereits unmittelbar nach der Geburt auf und folgten ihren Müttern. „Manchmal legen die Mütter ihre Jungtiere auch versteckt in der Vegetation ab, dann sind sie etwas schwerer zu finden“, erklärte Dennis Müller, Tierarzt und Leiter der Tier-Freigelände des Nationalparks.

dpa

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