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Im Dezember letzten Jahres wurde im Ortsteil Beiersdorf in Coburg die Leiche des 66-Jährigen gefunden. Nur wenig später konnte die Polizei drei Tatverdächtige festnehmen.

Mutmaßlicher Auftragsmord

Zwei Killer beauftragt - Frau vor Gericht

Coburg - Weil sie ihren Lebensgefährten loswerden wollte, soll eine 41-Jährige zwei Killer aus dem Rocker-Milieu angeheuert haben. Im November soll die grausame Tat verhandelt werden.

Um ihren deutlich älteren Lebensgefährten loszuwerden, soll sie zwei Killer beauftragt haben: Eine 41 Jahre alte Frau muss sich vom 26. November an vor dem Landgericht Coburg wegen gemeinschaftlichen Mordes verantworten, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag mitteilte. Mit auf der Anklagebank sitzen ein junger Thüringer und ein Mann aus Coburg. Die beiden sollen den Mordauftrag im vergangenen Dezember ausgeführt haben.

Die Frau hatte die Polizei damals selbst verständigt. Sie gab an, ihren 66 Jahre alten Partner regungslos in der Wohnungim Coburger Stadtteil Beiersdorf aufgefunden zu haben. Wie die rechtsmedizinische Untersuchung ergab, erlitt der Mann massive Verletzungen am Oberkörper und am Hals. Neben mehreren Rippenbrüchen und einer gebrochenen Wirbelsäule, war auch der Kehlkopf und das Zungenbein zertrümmert. Der Schwerverletzte erstickte innerhalb kurzer Zeit.

Knapp zwei Wochen nach der Tat nahm die Sonderkommission die Frau und die beiden Männer als Tatverdächtige fest. Bei den mutmaßlichen Auftragskillern handelt es sich laut Tageszeitung „Neue Presse Coburg“ um Mitglieder einer Rockergruppierung. Für den Prozess in Coburg sind 109 Zeugen und fünf Sachverständige geladen.

Angeklagt ist zudem ein weiterer Mann, der im Hintergrund die Tat mitgeplant haben soll. Nach Informationen der „Neuen Presse Coburg“ handelt es sich um den Noch-Ehemann der Frau.

dpa

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