Tegernsee: 27-Jähriger stirbt in Lawine am Wallberg

Rottach-Egern/Rosenheim - Zwei Lawinen haben am Samstag in den bayerischen Alpen mehrere Wintersportler unter sich begraben. Auf dem Wallberg am Tegernsee kam ein 27-Jähriger in den Schneemassen ums Leben, teilte die Polizei in Rosenheim mit. Drei weitere Männer aus seiner Gruppe wurden zum Teil schwer verletzt.

Die drei Snowboard- und zwei Skifahrer waren abseits der Piste unterwegs, als sich mittags das Schneebrett im Mangfallgebirge nahe Rottach-Egern (Landkreis Miesbach) löste.

Ein 20-Jähriger aus der Gruppe wurde nur oberflächlich verschüttet und konnte sich selbst befreien. Nach Polizeiangaben fuhr er den Berg hinunter, bis sein Handy Empfang hatte und alarmierte den Rettungsdienst. Ein schwer verletzter 23-Jähriger wurde mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Seine zwei leichter verletzten Freunde sowie ein weiteres Mitglied der Gruppe fuhren nach der Bergung selbst den Berg hinunter. Die Rettungsaktion gestaltete sich wegen des starken Schneefalls als "sehr schwierig", sagte ein Polizeisprecher. Der 27-jährige konnte nur noch tot aus den Schneemassen geborgen werden. Die Polizei hatte das Alter des Mannes zunächst mit 28 Jahren angegeben.

Im Wettersteingebirge bei Garmisch-Partenkirchen konnten sich zwei Wintersportler nach einem Lawinenabgang selbst befreien. Das Schneebrett löste sich am späten Vormittag jenseits der Piste im Skigebiet Kreuzeck und begrub die beiden Männer unter sich. Sie kamen mit dem Schrecken davon. Die Polizei warnte wegen der akuten Lawinengefahr eindringlich davor, die gesicherten Pisten zu verlassen.

dpa

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