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Zertrümmerter Kiefer, gebrochene Jochbeine und Augenhöhlen: Der Vater hat die Verletzungen von Alex (36) noch am Tag der Tat in der Klinik dokumentiert.

Prügelattacke von Regensburg: Zwei Männer in Haft

Regensburg - Nach einer brutalen Schlägerei vor einem Regensburger Fast-Food-Restaurant hat die Kripo die drei mutmaßlichen Täter identifiziert.

Großer Fahndungserfolg für die Regensburger Polizei! Die brutalen Schläger, die am Morgen des 2. Weihnachtsfeiertags den 36-jährigen Alex S. (Name geändert) vor einem Mc Donalds fast totschlugen (tz berichtete), sind gefasst.

Opfer ins Koma geprügelt - Mit diesen Bildern wurde gefahndet

Opfer ins Koma geprügelt: Fahndung mit Videobildern

Gegen zwei der drei Täter hat die Staatsanwaltschaft Haftbefehl erlassen. Es soll sich dabei um zwei Männer handeln, die aus der ehemaligen Sowjetunion stammen und die jetzt in Regensburg wohnen. Sie sind 22 und 21 Jahre alt. Der dritte Täter, er ist offenbar der, der auf der Flucht von einer Überwachungskamera gefilmt wurde (Foto links), ist noch auf freiem Fuß, von der Polizei aber ebenfalls identifiziert.

Wie die Polizei gestern mitteilte, führten „der massive Fahndungsdruck und die akribische Arbeit“ der Ermittlungsgruppe „Defreggerweg“ zum Erfolg. Mehr dazu wolle man aber erst heute auf einer Pressekonferenz erläutern.

Die Nachricht von den Verhaftungen machte gestern in Windeseile in Schierling die Runde. Aus dem Ort im Landkreis Regensburg stammt das Opfer. Der 36-Jährige lag nach der Tat mehrere Tage im Koma. Die Täter haben ihm den Kiefer zertrümmert, Jochbeine und Augenhöhlen gebrochen. Doch besonders kritisch war sein Zustand, weil auch seine Lunge erheblich verletzt worden war. Inzwischen befindet sich der junge Mann, der vor der Attacke Leiter eines Telefonshops war, zur Reha im Bayerischen Wald. Bisher fällt es ihm immer noch schwer, sich länger als 30 Minuten zu konzentrieren. Dafür ist er einfach noch zu schwach.

Sein Vater war gestern erleichtert, als er von der Festnahme ererfuhr. Zorn oder gar Hass verspüre er aber nicht.

Mehr als 10 000 Mal wurde das Video, das die brutale Tat zeigt, auf der Homepage der Bayerischen Polizei angeklickt, mehr als 80 Hinweise gingen dazu bei der 20-köpfigen Ermittlungsgruppe ein. Jetzt sind die Schläger wohl gefasst.

dp.

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