+

Zweites Nürnberger Absturzopfer identifiziert

Nürnberg - Zwei Wochen nach dem Absturz eines Flugzeugs in Kuba ist auch das zweite deutsche Todesopfer identifiziert worden.

Nach Angaben des Bayerischen Landeskriminalamts (LKA) vom Donnerstag handelt es sich um einen 37 Jahre alten Mann aus Nürnberg. Das habe eine DNA-Untersuchung ergeben. Unter den Opfern des Unglücks war auch die Lebensgefährtin des Mannes. Die 36 Jahre alte Frau aus Nürnberg war bereits in der vergangenen Woche identifiziert worden.

Die Namen der beiden standen auf der Passagierliste des verunglückten Flugzeugs. In der gemeinsamen Wohnung des Paares hatte die Polizei in Nürnberg DNA- und Finger-Spuren gesichert und den Behörden in Kuba zur Verfügung gestellt. Die Turboprop-Flugzeug vom Typ ATR-72-212 war am 5. November auf dem Weg von Santiago de Cuba in die Hauptstadt Havanna abgestürzt. Beim Aufprall ging die Maschine in Flammen auf. In dem Flugzeug waren 61 Passagiere und 7 Besatzungsmitglieder - 40 Kubaner und 28 Ausländer.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schiffshavarie auf der Donau bei Straubing
Ein Gütermotorschiff ist auf der Donau bei Straubing havariert - ein Leck war die Ursache. In einem Feuerwehreinsatz musste Wasser aus dem Schiff gepumpt werden.
Schiffshavarie auf der Donau bei Straubing
Druckmaschinenhersteller KBA will Verpackungsdruck stark ausbauen
200 Jahre ist der älteste Druckmaschinenhersteller der Welt alt, das Würzburger Familienunternehmen Koenig & Bauer. Jetzt wollen die Franken den Markt angreifen.
Druckmaschinenhersteller KBA will Verpackungsdruck stark ausbauen
Gefahrgutunfall: Fahrer greift zu Trinkflasche
Ein Lastwagenfahrer ist abgelenkt, weil er zur Trinkflasche greift und prallt auf einen Tanklaster - der mit 22 Tonnen Aceton beladen ist. Die Bergung dauert über drei …
Gefahrgutunfall: Fahrer greift zu Trinkflasche
Kompromiss im Streit um nächtlichen Glockenschlag in Pegnitz
Die Pegnitzer Bürger waren sich uneinig: Einige konnten aufgrund des nächtlichen Glockenschlags nicht schlafen, andere wollten ihn aber unbedingt behalten. Nun gibt es …
Kompromiss im Streit um nächtlichen Glockenschlag in Pegnitz

Kommentare