+
Streift ein Tiger durch den Bayerischen Wald? Ein Autofahrer will das Tier an der Bundesstraße 11 gesehen haben. (Symbolbild)

„Die Beamten halten Augen offen“

Im Bayerischen Wald: Autofahrer sichtet „Tiger“ - das sagt die Polizei

  • schließen

Ein Autofahrer meldete der Polizei Zwiesel, dass er an der Bundesstraße 11 einen Tiger gesehen habe. Die Polizei hat jedoch eine ganz andere Theorie.

Zwiesel - Eine kuriose Meldung erhielt die Polizei Zwiesel erst kürzlich. Ein Autofahrer meldete den Beamten, dass er an der Bundesstraße B11 im Dunkeln einen „Tiger“ gesehen habe.

Till Hauptmann, Leiter der Dienststelle, glaubt aber an eine Verwechslung. „Möglicherweise war es ein großer Hund, der an der Straße eine Runde gedreht hat“, sagte er am Mittwoch. „Wenn wirklich ein so großes Tier unterwegs wäre, würde man das merken. Einen Tiger kann man nicht übersehen.“

Tiger im Bayerischen Wald? Zirkus zunächst unter Verdacht

Es sei auch die einzige Meldung gewesen, die die Polizei zu dem vermeintlichen Tiger erhielt: „Seitdem hat niemand irgendwo im Bayerischen Wald einen Tiger gesehen.“

Wie mehrere Medien berichtet hatten, fiel der Verdacht zuerst auf einen Zirkus in der Nähe. Dieser habe laut Polizei jedoch nur Kleintiere im Programm. Von diesen werde aber auch keines vermisst.

Streift ein Tiger durch den Bayerischen Wald? Beamten halten Augen offen

Im Bayerischen Wald gibt es viele Tiere, unter anderem Wölfe und Luchse. Auch Elche aus Tschechien schauen vereinzelt vorbei. Was, wenn es aber doch ein Tiger war? „Die Beamten halten natürlich die Augen offen im Rahmen des Streifendienstes“, versprach Hauptmann. Auch in Rheinland-Pfalz gab es einen ungewöhnlichen „Wildwechsel“: Ein Lkw-Fahrer aus Rumänien setzte einen Notruf ab, nachdem er auf der A65 einen Tiger angefahren hatte, wie ludwigshafen24.de* berichtet.

Erst kürzlich haben Jäger im Naherholungsgebiet bei Germering einen 170-Kilo-Keiler erlegt – ein Hofladen hat das Tier jetzt verarbeitet. (Merkur.de*) Der Luchs ist zurück in Bayern. Nachdem die Tiere mehr als 100 Jahre lang aus dem Freistaat verschwunden waren, kehren sie wieder zurück - doch die Bestände erholen sich nur langsam. (Merkur.de*) Derweil reagierte der Bayerische Bauernverband schockiert auf einen Werbespot für Schokolade.

Video: Neues Warnsystem soll Wildunfälle auf Straßen eindämmen

*Merkur.de und *ludwigshafen24.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

kam/dpa

Meistgelesene Artikel

600 Jahre Geschichte - Traditionslokal vor dem Aus? Mitarbeiter schockiert: „Große Verunsicherung“
Nach über 600 Jahren Geschichte steht ein Traditionslokal kurz vor dem Aus. Und 42 Mitarbeiter bangen um ihre Jobs - teils nach mehreren Jahrzehnten im Unternehmen.
600 Jahre Geschichte - Traditionslokal vor dem Aus? Mitarbeiter schockiert: „Große Verunsicherung“
Mann stürzt am Grünstein ab und stirbt - Identität immer noch ungeklärt: Polizei sucht mit Foto
Ein Mann stürzte im August am Grünstein in die Tiefe - er starb. Bisher konnte er noch nicht identifiziert werden. Die Polizei hat nun ein Foto veröffentlicht.
Mann stürzt am Grünstein ab und stirbt - Identität immer noch ungeklärt: Polizei sucht mit Foto
Nachbarschaftsstreit eskaliert: 46-Jähriger greift Mann mit Messer an - tot
In Mühldorf am Inn ist am Dienstagabend (19. November) ein Nachbarschaftsstreit eskaliert. Ein 46-Jähriger soll einen 57-jährigen Mann mit einem Messer angegriffen haben.
Nachbarschaftsstreit eskaliert: 46-Jähriger greift Mann mit Messer an - tot
Brutale Attacke mit Messer: Mann sticht Freund in den Kopf - Polizei schlägt zu
Im oberfränkischen Bayreuth kam es am Freitagabend zu einer brutalen Attacke. Ein Mann stach dabei seinen Kontrahenten mit einem Messer völlig unvermittelt in den Kopf.
Brutale Attacke mit Messer: Mann sticht Freund in den Kopf - Polizei schlägt zu

Kommentare