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Das Zwischenzeugnis gab es am Freitag, den 13., für Schüler in Bayern. 

Ob das ein gutes Zeichen ist?

Zeugnis am Freitag, den 13.

München - Eine Million Schüler in Bayern haben ihre Zwischenzeugnisse bekommen. Ausgerechnet am Freitag, den 13., der vielen Menschen als Unglückstag gilt, wurden an den Schulen die Beurteilungen für das erste Halbjahr verteilt.

Nach Expertenansicht sollte aber kein großes Tamtam um die Noten gemacht werden. Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) appellierte an alle Eltern, verständnisvoll und gelassen mit den Zwischenzeugnissen umzugehen, auch wenn die Noten nicht den Erwartungen entsprächen.

„Eltern sollten sich vor Augen führen, dass kein Kind gerne schlechte Noten schreibt“, hatte der BLLV-Vorsitzende Klaus Wenzel im Vorfeld erklärt. Umgekehrt verdienten gute Noten Anerkennung, weil die meisten Schülerinnen und Schüler dafür hart gearbeitet hätten. Auch der Bayerische Elternverband (BEV) riet, das Zwischenzeugnis zu feiern, und zwar in jedem Fall - Noten hin oder her.

Für das Kultusministerium sind die Zeugnisse eine wichtige Rückmeldung über den aktuellen Leistungsstand und eine Chance, sich über erreichte Lernfortschritte zu freuen. Dadurch hätten Eltern die Möglichkeit, mit den Lehrern individuelle Lösungen zu finden, um den Kindern zu schulischem Erfolg zu verhelfen.

Allerdings sind Zwischenzeugnisse nicht mehr die einzige Möglichkeit, um über Schulleistungen zu informieren. Gymnasien und Realschulen können stattdessen im Laufe des Schuljahres zwei schriftliche Informationen über das Notenbild herausgeben. Und Grundschulen können gemeinsame Lernentwicklungsgespräche von Lehrern, Eltern und Kindern anbieten.

dpa

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