Tesla-Fabrik Grünheide
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Blick auf die Baustelle der Tesla Gigafactory.

Tesla darf Tausende Gäste mehr zum Fest einladen

Der US-Elektroautohersteller Tesla darf zum Tag der offenen Tür am Samstag (9. Oktober) Tausende Gäste mehr auf der Baustelle seiner Fabrik in Grünheide bei Berlin feiern lassen. Der Landkreis Oder-Spree genehmigte den Antrag für eine Ausnahme von der Corona-Verordnung, so dass bis zu 9000 Besucher zeitgleich teilnehmen können statt bis zu 5000. Das Hygienekonzept von Tesla sei geprüft worden, teilte Kreissprecher Mario Behnke am Donnerstag in Beeskow mit.

Grünheide/Beeskow - „Nach unserer Einschätzung ist das Konzept geeignet, die Regeln der Umgangsverordnung umzusetzen.“

Auch der zweite Antrag für eine Ausnahmegenehmigung hatte Erfolg: Tesla darf eine Großveranstaltung organisieren, obwohl sich dort ein Trinkwasserschutzgebiet befindet. Mit der Veranstaltung sei keine Gefährdung des Schutzzweckes zu befürchten, teilte der Kreis mit. Tesla-Chef Elon Musk hatte das Fest bei seinem jüngsten Besuch im August angekündigt. Er will selbst dabei sein, wie er bei Twitter geschrieben hatte. Der Landkreis Oder-Spree will mit einem Parkleitsystem und Ordnern verhindern, dass es zu einem Verkehrschaos kommt. Gäste sollten prüfen, per Bahn dorthin zu kommen.

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) kritisierte, dass der Autobauer Tausende Besucher zur Baustelle einlade, während es für mehr als 800 besorgte Bürger mit Einwänden keine öffentliche Anhörung gebe, nur eine Erörterung im Internet ohne Diskussion. Das Landesamt für Umwelt - die Genehmigungsbehörde - hatte sich unter Verweis auf die Corona-Pandemie für eine Erörterung im Internet entschieden. dpa

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