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Veronica Ferres (44) ist nach ihrer Trennung von Manfred Krug (noch immer ihr Manager) mit dem AWD-Gründer Carsten Maschmeyer liiert. Dadurch habe sich ihr Image verschlechtert, behauptet nun die Modekette Adler und verweigerte der Schauspielerin die Zahlung von 458 000 Euro Werbehonorar. Durch einen Vergleich bekommt Ferres nun 400 000 Euro überwiesen.

400 000 Euro: Veronica Ferres rupft den Adler

München - Sie war mal das Werbegesicht der Modekette, doch nun trafen sich Veronica Ferres und Adler vor Gericht. Eine satte Summe wurde der Schauspielerin zugesprochen. Wie es zum Prozess kam:

Der Geschäftsführer frühzeitig abgereist, die Rechtsabteilung samt Anwalt sichtlich unzufrieden: Für die Vertreter der Aschaffenburger Modekette Adler war der Besuch im Münchener Justizpalast – zumindest gefühlt – eine dicke Niederlage. Anstatt das Gericht davon zu überzeugen, zurecht Honorarforderungen der Schauspielerin Veronica Ferres (44) in Höhe von 458 150 Euro nicht bezahlt zu haben, musste Adler-Verteidiger Lutz Weishaupt zähneknirschend einem Vergleich zustimmen: Bis 1. April bekommt Ferres 400 000 Euro. Dabei hatte man sich bei Adler alles so schön vorgestellt: Anfang 2008 sollte die Blondine dem angeschlagenen Modeunternehmen (Werbeetat: 30 Millionen Euro) helfen, die Verkaufszahlen zu steigern. Vom „neuen Gesicht“ des Modehauses war die Rede. Der Plan ging jedoch nicht auf.

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Die erhoffte Absatzsteigerung blieb aus und an Ferres als Werbeträgerin bestand – trotz Vertrag – schon 2009 kein Interesse mehr. Die Begründung von Geschäftsführer Martin Vorderwülbecke (49): „Frau Ferres wurde engagiert, weil sie ein bestimmtes Image ausstrahlte. Dieses Image hat sich durch den Lebenswandel geändert.“

Er bezieht sich auf die Trennung von Ferres und ihrem Mann Martin Krug (in ein paar Tagen ist der Scheidungstermin). In der Zwischenzeit ist die Blondine mit dem AWD-Gründer Carsten Maschmeyer (50) liiert – „ohne Trauschein“, wie sich Adler-Geschäftsführer Vorderwülbecke im vergangenen September beschwerte, denn: „Das ist nichts für die kleinen Leute, die bei Adler einkaufen. Die sagen: ,Die Ferres wollen wir nicht’.“

Dieser Argumentation wollten weder die Anwälte der Schauspielerin („Frauenfeindliche Verteidigungsstrategie!“), noch Richter Peter Falk („Das glaube ich ihnen nicht!“) folgen. Bei der Verhandlung riet Falk daher eindringlich dazu, einen Vergleich zu erzielen.

Das Gericht gegen sich, zeigte sich Vorderwülbecke als schlechter Verlierer. In einer Verhandlungspause machte er sich aus dem Staub, nicht ohne nochmals darauf hinzuweisen, dass „mit Frau Ferres nichts gut gelaufen“ sei. Zurück blieb Anwalt Weishaupt. Als dieser ein neuerliches Vergleichsangebot der Ferres-Seite mit den Worten „ich darf mich nicht weiter bewegen“ ablehnte, platzte Richter Falk der Kragen: „Ich finde ihr Verhalten absolut lächerlich.“

Nach telefonischer Absprache mit seinem Mandanten einigten sich die Parteien schließlich auf einen Vergleich von 400 000 Euro. Ferres-Anwalt Heinrich Lübbert war zufrieden: „Wir können damit gut leben. Wer weiß, durch wie viele Instanzen wir sonst noch hätten gehen müssen.“

Maximilian Haupt

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