Abi Ofarim.

Lungenentzündung

„Es war kritisch“ - Abi Ofarim auf der Intensivstation

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München - Betet für meinen Bruder! Bis vor wenigen Stunden sah es sehr kritisch aus.“ Alarmierende Worte auf der Homepage von „Kinder von Gestern“, der beliebten Senioreneinrichtung von Abi Ofarim.

Seit Wochen liegt der 79-Jährige auf einer Münchner Intensivstation mit einer schweren Lungenentzündung. Diese ist so schwer, dass seine Lebensgefährtin -Kirsten und seine Söhne Gil und Tal um sein Leben bangten. 

Wie die tz erfuhr, lag Abi im Koma, erst seit wenigen Tagen geht es wieder aufwärts. Doch es wird dauern, bis Abi wieder ganz über dem Berg ist. In der Zeit bleibt die Einrichtung in der Schleißheimer Straße geschlossen. Denn: Nicht nur Abi ist schwer krank, auch seine  Lebensgefährtin und zahlreiche Mitarbeiter sind abwechselnd von der Grippe niedergestreckt worden. Aus  Angst vor Ansteckung sperrte Kirsten Schmid den so beliebten Seniorentreff zu. 

Als die tz sie am Telefon erreicht, ist sie am Ende ihrer Kräfte. Zu wenig Schlaf, zu groß die Sorge um ihren geliebten Abi. Mehr kann und will sie nicht sagen. Auf der Homepage erklärt Abis engster Vertrauter und stellvertretender Vereinsvorstand Ernst Benner wie es um Abi steht: „Er stabilisiert sich, die Ärzte und das Pflegepersonal sind wahnsinnig gut. Aber natürlich besteht (...) noch große Gefahr. Er wird es schaffen, die Ärzte sind sehr positiv.“ Benner hofft, Anfang Februar die Türen von Kinder von Gestern wieder zu öffnen. „Eure Gebete scheinen zu helfen“, schreibt Benner. „Schon bald werden wir wieder miteinander singen und feiern.“ Der Sänger und Komponist ist nicht der Einzige in prominenten Kreisen, den eine schwere Lungentzündung niedergestreckt hat. Bereits über Weihnachten lag Designerin Susanne -Wiebe flach, drei Wochen lang. „Es begann mit heftigsten Schüttelfrost, als ich gerade in der Oper saß“. Noch in der Nacht kam ihr Hausarzt zu ihr, legte sie an den Tropf. „Ich nehme keine Antibiotika, habe es mit heißen Bädern, Schwitzen und Ibuprofen geschafft.“ 

Gewagt, aber ihr Arzt sei immer erreichbar gewesen. Schauspielerin Christine Kaufmann (72) war da ein wenig vernünftiger. Strenge Bettruhe und Antibiotika halfen ihr, die Lungenentzündung zu bekämpfen. Sie weiß, dass sie tödlich verlaufen kann. „Bereits als kleines Kind wäre ich beinahe an einer Lungenentzündung gestorben. Meine Großmutter, die Ärztin war, hat mich gerettet.“ 

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