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Mario Adorf spielt Gepetto, Pinocchios Vater.

Manche Unwahrheiten sind okay

Adorf: Lüge ist nicht gleich Lüge

München - Im ARD-Weihnachts-Zweiteiler "Pinocchio" spielt Mario Adorf Gepetto, den Vater der lügenden Holzpuppe Pinocchio. Privat hat der Schauspieler eine differenzierte Meinung zur Unwahrheit.

„Ich glaube nicht, dass alle Menschen die nackte Wahrheit immer ertragen können“, sagte der 83-Jährige im Interview mit dem Begleitheft zum ARD-Film „Pinocchio“. Deshalb habe er auch Verständnis für die „milde Lüge, für die freundliche Lüge“. Laut Adorf gibt es aber auch die gemeine, hinterhältige, verschämte, heimtückische und die bequeme Lüge. Weiter nannte er die barmherzige Lüge, „wenn man jemanden nicht verletzen will“.

In dem ARD-Zweiteiler „Pinocchio“, der am 25. und 26. Dezember jeweils um 16.10 Uhr ausgestrahlt wird, ist der Schauspieler als der alte Spielzeugmacher Geppetto zu sehen. Dieser schnitzt aus einem Stück Holz die Figur „Pinocchio“. Aus der Holzpuppe wird auf einmal ein quicklebendiger Junge mit jeder Menge Unsinn im Kopf, der es jedoch mit der Wahrheit nicht so genau nimmt. Doch bei jeder Lüge wird seine Nase länger und länger. Die Dreharbeiten für die Produktion fanden vom 26. Februar bis 8. Mai dieses Jahres in der Türkei und in der Eifel statt. Weitere Mitwirkende sind Ulrich Tukur, Inka Friedrich und Benjamin Sadler.

KNA

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