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Alicia Keys gibt ein politisches Statement mit Musik ab.

Soul-Sängerin wird politisch

Alicia Keys: "Hymne" gegen Polizeigewalt

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New York - US-Soulsängerin Alicia Keys (33) hat mit einem neuen Lied und einem Musikvideo auf die Polizeigewalt in den USA gegen Schwarze aufmerksam gemacht.

Sie habe „We Gotta Pray“ („Wir müssen beten“) schon vor einer Weile aufgenommen - aber nie habe der Text mehr bedeutet als momentan, schrieb Keys bei Twitter. Darin heißt es unter anderem: "Wir müssen heute Nacht jemanden retten. Feuer in der Luft, was zum Teufel ist da los? Sirenen überall, sie singen das Lied der Straße. Gewalt überall, ich halte es kaum aus, versuche nicht zu weinen. Wir sind außergewöhnliche Menschen, die ein ganz normales Leben führen. Wir wachsen mit jeder Frage. Wir werden es schaffen oder sterben. Wir müssen heute Nacht für die Liebe beten, für einen weiteren Versuch." Die „New York Times“ nannte das Lied eine „Hymne“.

In dem Clip sind Bilder und Zitate der Freiheitskämpfer Nelson Mandela, Martin Luther King und Mahatma Gandhi zu sehen. Am Ende wird ein Bild von Eric Garner gezeigt, der von Polizisten in den Schwitzkasten genommen worden war und später starb. Seit verschiedenen derartigen Vorfällen, bei denen die betroffenen Beamten jeweils nicht verurteilt wurden, vergeht in den USA kein Tag ohne Proteste.

dpa/hn

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