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Französische Polizisten am 3. Oktober vor dem Pariser Hotel, in dem Kim Kardashian überfallen wurde.

Laut Sicherheitsexperten

Alles nur gestellt? Ungereimtheiten bei Kardashians Raubüberfall

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Paris - Hat Kim Kardashian den Überfall in Paris nur gestellt, um ihren bankrotten Ehemann Kanye West aus der Pleite zu helfen? Das behauptet zumindest die Webseite "RadarOnline".

Der Überfall auf Kim Kardashian in Paris war nur gestellt – um den bankrotten Kanye West aus der Patsche zu helfen. Mit dieser explosiven Behauptung sorgt jetzt die Webseite „RadarOnline“ für Wirbel. Diese hatte Security-Experten das Überwachungsvideo aus dem L’Hôtel de Pourtalès sichten lassen. Deren Fazit: Es gibt zu viele Ungereimtheiten, die an der Wahrheit von Kims Version der Ereignisse zweifeln lässt. 

In dem Video soll die 36-Jährige zum Beispiel nach ihrer Befreiung alles andere als hysterisch sein – sondern seelenruhig auf der Couch sitzen und mit jemandem auf einem Handy reden. Dabei hatte Kardashian laut “RadarOnline” der Pariser Polizei zu Protokoll gegeben, dass die Räuber auch ihr Handy mitgenommen hätten. Henderson Cooper, ein pensionierter Kriminalbeamter der Polizei von Los Angeles: „Nach so einem traumatischen Ereignis würde ich erwarten, dass ein Opfer extrem nervös und unruhig ist. Oft ist ihnen schwindelig und sie sind desorientiert. Nichts an Kardashians Verhalten weist darauf hin.“ 

Ein weiteres Indiz, dass ein Aspekt von Kims Story nicht so stimmen könnte: Auf dem Video sind ihre Handgelenke deutlich zu sehen – an denen allerdings keine roten Streifen/Striemen von den Plastikhandschellen erkennbar sind. Manny Gomez, ein ehemaliger FBI Agent stolpert darüber, dass die ganze Szenerie auf dem Video keinerlei Anzeichen dafür hergibt, dass ein Gewaltverbrechen stattgefunden hat: „Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass sich jemand gewaltsam Zutritt zum Zimmer verschafft hat. Daraus folgt für mich, dass Kardashian die Männer reingelassen hat. Und wenn ja, warum?“ 

Französische Justiz eröffnet Ermittlungsverfahren

“RadarOnline” droht nach den Enthüllungen jetzt dasselbe Schicksal wie der Webseite “MediaTakeOut.com”: Eine Verleumdungsklage. Denn auch Letztere hatte eine Story gepostet, wonach Kardashian nach Auskunft von „französischen Offiziellen“ den Raubüberfall selbst inszeniert haben soll. Die Reality Show-Schönheit ließ ihren Star-Anwalt Marty Singer eine Richtigstellung einfordern. Die Webseite ignorierte das und muss sich jetzt vor Gericht verantworten. 

Wogegen sie nichts unternehmen kann sind Berichte, wonach ihr Ehemann Kanye Geldprobleme haben soll. Denn ein öffentliches Dokument bestätigt, dass West einen Monat vor dem Raubüberfall einen Zwei-Millionen-Dollar-Kredit bei der JP Morgan Bank beantragt und erhalten hatte – mit seinem New Yorker Appartement als Sicherheit. Zurückzahlen muss er den Kredit in kleinen Summen bis 2036.

Derweil hat die französische Justiz ein formelles Ermittlungsverfahren eröffnet. Ermittelt werde wegen bandenmäßigen bewaffneten Raubüberfalls, krimineller Vereinigung und Freiheitsberaubung, hieß es am Mittwoch aus Justizkreisen. Das Verfahren sei bereits am Vortag eröffnet worden.

dpa/ds

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