Amerikanische Jazz-Sängerin Nina Simone gestorben

- Paris - Die amerikanische Jazz-Sängerin Nina Simone ist tot. Die Künstlerin starb am Montag im Alter von 70 Jahren in ihrer Wohnung bei Marseille in Südfrankreich, hieß es nach Angaben ihres Managers.

Sie habe sich seit einiger Zeit krank gefühlt, sagte dieser, ohne eine genaue Todesursache zu nennen.

Weltberühmt wurde Nina Simone mit Titeln wie "I put a spell on you", "My Baby just cares for me", und besonders einer Version des Meisterwerks von Jacques Brel, "Ne me quitte pas". Geboren wurde die Frau mit der dunklen Stimme als Eunice Waymon im US-Bundesstaat North Carolina am 21. Februar 1933. Ihr Künstlername bezog sich auf die von ihr bewunderte französische Schauspielerin Simone Signoret.

Nach dem Studium an der angesehenen Juilliard School of Music in New York errang Simone Ende der 50er Jahre erste Erfolge mit ihrer Interpretation von "I love You Porgy" aus dem Musical "Porgy and Bess" von George Gershwin. In den 60er Jahren war sie in der schwarzen Bürgerrechtsbewegung aktiv. Sie lebte seit etwa zehn Jahren in Frankreich und war zuletzt in Polen im Juli 2002 öffentlich aufgetreten.

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