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Angelina Jolie hat neben ihrem "normalen" Oscar jetzt aich eine Ehren-Statue.

Auch Steve Martin ausgezeichnet

Angelina Jolie bekommt Ehren-Oscar

Los Angeles - In Hollywood sind die Ehrenoscars vergeben worden. Angelina Jolie bekam ihren für ihr humanitäres Engagement und freute sich - obwohl es nur die zweitgrößte Ehre sei, wie sie sagte.

Angelina Jolie (38) hat ihren zweiten Oscar: Die Schauspielerin bekam am Samstagabend (Ortszeit) einen Ehrenoscar für ihr humanitäres Engagement. Auch der Komiker Steve Martin (68), Schauspielerin Angela Lansbury (87) und der italienische Kostümbildner Piero Tosi (86) wurden geehrt.

Jolie bekam den nach dem dänisch-amerikanischen Schauspieler Jean Hersholt (der Großvater in „Heidi“ von 1937) benannten Preis, den seit 1957 schon Bob Hope, Gregory Peck, Frank Sinatra, Charlton Heston, Audrey Hepburn und Elizabeth Taylor erhalten haben.

„Ich fühle mich sehr geehrt“, sagte Jolie der „USA Today“. „Ich nehme den Preis als ein Zeichen, dass ich auf dem richtigen Weg bin.“ Die Schauspielerin führt seit zwei Jahren auch Regie. Ihr Kriegsgefangenendrama „Unbroken“ soll im nächsten Jahr in die Kinos kommen. Im Publikum saßen ihr Sohn Maddox (12) und ihr Lebensgefährte Brad Pitt (49). Ihrem Sohn sagte sie, dass der Ehrenoscar nur der zweitwichtigste Preis sein könne: „Du und Deine Brüder und Schwestern seid mein Glück. Es gibt keine größere Ehre, als Eure Mutter zu sein.“

Hollywoods bestbezahlte Schauspielerinnen

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Steve Martin („Im Dutzend billiger“, „Der rosarote Panther“) wurde für seine Verdienste um den Film mit der Statue belohnt. Sein Kollege Martin Short, mit dem er in „Drei Amigos“ zusammengearbeitet hatte, sagte, Martin (68) sei „ein atemberaubendes, brillantes Original, das uns Möchtegern-Steve-Martins immer wieder inspiriert“.

Lansbury (88) ist in Deutschland zwar vor allem durch ihre Rolle in „Mord ist ihr Hobby“ bekannt, geehrt wurde sie aber für ihr Wirken in Hollywood. Piero Tosi wurde fünfmal für einen Oscar nominiert, bekam ihn aber nie. Er schuf die Kostüme für „Der Leopard“, „Tod in Venedig“, „Ludwig II.“ und „Ein Käfig voller Narren“. Der 86-Jährige konnte nicht mehr reisen. Für ihn nimmt Claudia Cardinale den Ehrenoscar mit nach Italien.

Die Ehrenoscars werden seit 2009 nicht mehr auf der großen Gala Ende Februar, sondern im November vergeben, um ihnen mehr Aufmerksamkeit zu sichern. Ihre Gewinner werden schon zwei Monate vorher bekanntgegeben.

dpa

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