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Angelina Jolie arbeitet nun mit der Nato zusammen. 

Einstellungen gegenüber Frauen soll sich ändern

Sexuelle Gewalt: Angelina Jolie arbeitet mit Nato zusammen

Hollywood-Star Angelina Jolie hat mit der Nato eine Zusammenarbeit gegen sexuelle Gewalt in Konflikten vereinbart. 

Brüssel - Sie werde "in den kommenden Monaten" mit dem Militärbündnis an entsprechenden Strategien arbeiten, sagte die Sonderbotschafterin des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR am Mittwoch bei einem Besuch des Nato-Hauptquartiers in Brüssel. Ziel müssten "praktische Ergebnisse sein, die in von Konflikten betroffenen Gebieten einen echten Unterschied machen und die Einstellung gegenüber Frauen generell verändern".

Jolie kritisierte, dass Vergewaltigung weiter "als Waffe" in Konflikten eingesetzt werde, als "geringfügiges Verbrechen" gesehen und kaum verfolgt werde. Sie werde als "Instrument für politische Kontrolle, Terrorismus und ethnische Säuberungen eingesetzt". Betroffen seien "nicht nur Frauen und Mädchen, sondern auch Männer und Jungen.

Jolie zeigt sich „sehr beeindruckt“

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg kündigte an, das Bündnis werde prüfen, ob bestehende Schulungen gegen sexuelle Gewalt ausgeweitet werden könnten. Diese gibt es bereits vor Einsätzen für Soldaten der Allianz. Zudem schickt die Nato speziell geschulte Berater in Konfliktregionen wie Afghanistan oder in den Irak, wo das Bündnis vielfach örtliche Truppen ausbildet.

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Stoltenberg sagte gleichzeitig zu, das Meldesystem für sexuelle Übergriffe und Gewalt im Bündnis zu verbessern. "Wir müssen mit unseren Meldungen schneller und systematischer werden", sagte er. Nur so ließen sich "Muster und Trends" erkennen, damit die Nato schnell reagieren könne und Täter vor Gericht gebracht würden.

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Jolie zeigte sich "sehr beeindruckt" vom bisherigen Engagement der Nato. Dieses sei "ein Signal an andere Streitkräfte rund um den Globus". Durch ihr Engagement in vielen Ländern sei das Bündnis in der Lage, "moralische Standards" hochzuhalten.

afp

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